Wie Betriebe unterscheiden: Migrationshintergrund und ethno-nationale Zuschreibungen

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Part of the Bildung und Gesellschaft book series (BILDUNGUG)

Zusammenfassung

Diskriminierende Praktiken haben kategoriale Unterscheidungen zur Grundlage, die mit Zuschreibungen vermeintlich typischer Eigenschaften einhergehen, die zur Begründung und Rechtfertigung von Ungleichbehandlung verwendet werden. In der vorliegenden Studie sind zwei Ausprägungen von für migrationsbezogene Diskriminierung folgenreichen Unterscheidungen bedeutsam: Zum einen werden generalisierend Bewerber/innen mit Migrationshintergrund, zum anderen spezifische ethno-national gefasste Gruppen vom implizit postulierten Normal- bzw. Idealfall der/s deutschen Staatsbürger/in mit deutscher Herkunft, Muttersprache und ‚Verwurzelung‘ in der national gefassten Gesellschaft und Kultur unterschieden. Dies geschieht jedoch keineswegs einheitlich: Das Spektrum der Verwendungsweisen reicht von der offenkundigen Verwendung diskriminierender Zuschreibungen bis hin zur prinzipiellen Infragestellung der Angemessenheit der gängigen Unterscheidung von Einheimischen und Migranten.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.FreiburgDeutschland
  2. 2.FreiburgDeutschland

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