Advertisement

Von Heterogenität zu Diversität: Anschlussmöglichkeiten aus dem Kontext Schule für ungleichheitssensible Hochschullehre

Chapter

Zusammenfassung

Die Diversität der Studierenden nimmt durch die zunehmende Durchlässigkeit des Bildungssystems, die Internationalisierung der Studienstrukturen sowie die Pluralisierung von Lebensformen stetig zu (Mooraj/Zervakis 2014; Krempkow u.a. 2014). Obgleich schon mit der Bologna-Reform der verstärkte Einbezug von Diversität in universitäres Lernen notwendig erscheint, steckt der Diskurs im Vergleich zum schulischen Diskurs erst in den Anfängen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Alheit, P./ Rheinländer, K./ Watermann, R. (2008). Zwischen Bildungsaufstieg und Karriere. Studienperspektiven „nicht-traditioneller Studierender“. In Zeitschrift für Erziehungswissenschaft (11), 577–606.Google Scholar
  2. Czock, H./ Heinzelmann, S./ Donges, D. (2012). Diskriminierungsfreie Hochschule. Mit Vielfalt Wissen schaffen. Endbericht. Hrsg. v. Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Berlin. [http://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Downloads/DE/publikationen/Endbericht-Diskriminierungsfreie-Hochschule-20120705.pdf?__blob=publicationFile, letzter Zugriff am 07.08.2014]
  3. Auernheimer, G. (1990). Einführung in die Interkulturelle Erziehung. Darmstadt.Google Scholar
  4. Baader, M. (2013). Diversity Education in den Erziehungswissenschaften. „Diversity“ as a buzzword. In K. Hauenschild/S. Robak/I. Sievers (Hrsg.), Diversity Education. Zugänge – Perspektiven – Beispiele. Frankfurt a. M., 38–59.Google Scholar
  5. Baumert, J./ Trautwein, U./ Artelt, C. (2003). Schulumwelten – institutionelle Bedingungen des Lehrens und Lernens. Hrsg. v. Deutsches PISA-Konsortium, PISA 2000. Ein differenzierter Blick auf die Länder der Bundesrepublik Deutschland. Opladen, 261–331.Google Scholar
  6. Beck, E. u.a. (2008). Adaptive Lehrkompetenz. Analyse und Struktur, Veränderung und Wirkung handlungssteuernden Lehrerwissens. Münster.Google Scholar
  7. Becker, R./ Lauterbach, W. (Hrsg.) (2004). Bildung als Privileg. Erklärungen und Befunde zu den Ursachen der Bildungsungleichheit. Wiesbaden.Google Scholar
  8. Behrendsen, B./ Sauerhering, M. / Solzbacher, C. (2012). Ausgewählte Ergebnisse einer empirischen Studie zur Sichtweise und Erfahrung von Grundschullehrkräften zu individueller Förderung. In C. Solzbacher/S. Müller-Using/I. Doll, Ressourcen stärken! Individuelle Förderung als Herausforderung für die Grundschule. Köln, 3–16.Google Scholar
  9. Benbrahim, K. (Hrsg.) (2012). Diversität bewusst wahrnehmen und mitdenken, aber wie? Reader für Multiplikator_innen in der Jugend- und Bildungsarbeit. Informationsund Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in NRW (IDA-NRW). Düsseldorf.Google Scholar
  10. Bender, S.-F./ Schmidbaur, M./ Wolde, A. (2013). Diversity ent-decken. Reichweiten und Grenzen von Diversity Policies an Hochschulen. Weinheim.Google Scholar
  11. Berninghausen, J. (2014). Von Interkulturalität zu Diversity-Management im Hochschulkontext? In A. Moosmüller/J. Möller-Kiero (Hrsg.), Interkulturaltität und kulturelle Diversität. Münster, 311–325.Google Scholar
  12. Berthold, C. u.a. (2012). Diversity Report. Der Gesamtbericht (A1-D3). [http://www.checonsult.de/downloads/CHE_Diversity_Report_Gesamtbericht.pdf, letzter Zugriff am 07.10.2014].
  13. Bischof, L. M. u.a. (2013). Schulentwicklung im Verlauf eines Jahrzehnts. Erste Ergebnisse des PISA-Schulpanels. In N. Jude, /E. Klieme (Hrsg.), PISA 2009 – Impulse für die Schul- und Unterrichtsforschung. Zeitschrift für Pädagogik. Beiheft 59. Weinheim, 172–199.Google Scholar
  14. BMBF (Hrsg.) (2013). Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in Deutschland 2012. 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, durchgeführt durch das HIS-Institut für Hochschulforschung. Berlin.Google Scholar
  15. Bonnes M./Breiwe, R. (Publikation im Druck). Diversitätssensible Evaluation individueller und organisationaler Differenzaspekte in der universitären Lehre. In Sammelband zur Frühjahrstagung des AK Hochschulen in der DeGEval. Magdeburg.Google Scholar
  16. Boudon, R. (1974). Education, Opportunity, and Social Inequality: Changing Prospects in Western Society. New York.Google Scholar
  17. Budde, J. (2008). Bildungs(miss)erfolge bei Jungen und Berufswahlverhalten von Jungen/ männlichen Jugendlichen. Bonn.Google Scholar
  18. Bräu, K. (2005). Individualisierung des Lernens – Zum Lehrerhandeln bei der Bewältigung eines Balanceproblems. In K. Bräu/U. Schwerdt, U. (Hrsg.), Heterogenität als Chance. Münster, 129–149.Google Scholar
  19. Curdes, B. u.a. (Hrsg) (2007). Gender lehren – Gender lernen in der Hochschule. Konzepte und Praxisberichte. Oldenburg.Google Scholar
  20. Czollek, L. C./ Perko, G. (2007). Diversity (Cultural) Managing und Interkulturelle Öffnung. In Diversity (cultural) managing und interkulturelle Öffnung und Social- Justice Training. Soziale Gerechtigkeit und Anerkennung von Verschiedenheit und Vielfalt. Dokumentation. Kiel, 9–39.Google Scholar
  21. Dahrendorf, R. (1965). Aktive Bildungspolitik ist ein Gebot der Bürgerrechte. In ders. (Hrsg.), Bildung ist Bürgerrecht. Plädoyer für eine aktive Bildungspolitik. Hamburg, 9–27.Google Scholar
  22. Ehmke, T./ Jude, N. (2010). Soziale Herkunft und Kompetenzerwerb. In E. Klieme u.a. (Hrsg.) PISA 2009. Bilanz nach einem Jahrzehnt. Münster, 231–254.Google Scholar
  23. Faulstich-Wieland, H./ Nyssen, E. (1998). Geschlechterverhältnisse im Bildungssystem – Eine Zwischenbilanz. In H.-G. Rolff u.a (Hrsg.), Jahrbuch der Schulentwicklung. Bd. 10. Weinheim, 163–199.Google Scholar
  24. Fischer, C. (2014). Individuelle Förderung als Herausforderung. Berlin.Google Scholar
  25. Fürstenau, S. (2011). Mehrsprachigkeit als Voraussetzung und Ziel schulischer Bildung. In M. Gomolla/S. Fürstenau (Hrsg.), Migration und schulischer Wandel: Mehrsprachigkeit. Wiesbaden, 25–50.Google Scholar
  26. Gebhardt, M. u.a. (2013). Mathematische Kompetenz von Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungshintergrund. In M. Prenzel u.a. (Hrsg.), PISA 2012. Fortschritte und Herausforderungen in Deutschland. Münster.Google Scholar
  27. Gruehn, S. (2000). Unterricht und schulisches Lernen. Schüler als Quellen der Unterrichtsbeschreibung. Münster.Google Scholar
  28. Helmke, A. (2013). Individualisierung: Hintergrund, Missverständnisse, Perspektiven. In Pädagogik (2), 34–36.Google Scholar
  29. Hesse, H.-G./ Göbel, K. (2009), Mehrsprachigkeit als Kapital. Ergebnisse der DESI Studie. In I. Gogolin/U. Neumann (Hrsg.), Streitfall Zweisprachigkeit – The Bilinguallism Controversy. Wiesbaden, 281–287.Google Scholar
  30. Institut für Psychologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (2010). Neue Lehrveranstaltungs- evaluation. [http://bachelorgemeinsamgestalten.wordpress.com/2010/04/19/projekt-lehrveranstaltungsevaluation, letzter Zugriff am 11.10.14]
  31. Klafki, W./ Stöcker, H. (2007). Innere Differenzierung des Unterrichts. In W. Klafki (Hrsg.), Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik. Weinheim, 173–208.Google Scholar
  32. Klafki, W./ Stöcker, H. (1976). Innere Differenzierung des Unterrichts. In Zeitschrift für Pädagogik (22), 497–523.Google Scholar
  33. Klieme, E./ Warwas, J. (2011). Konzepte der individuellen Förderung. In Zeitschrift für Pädagogik (57), 805–818.Google Scholar
  34. KMK (2004). Standards für die Lehrerbildung. Bildungswissenschaften. [http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2004/2004_12_16_Standards_Lehrerbildung.pdf 2.1.2008, letzter Zugriff am 10.8.2014]
  35. König, J./ Andreas, S. (2012). Lehramtsstudierende erwerben pädagogisches Professionswissen. Ergebnisse der Längsschnittstudie LEK zur Wirksamkeit der erziehungswissenschaftlichen Lehrerbildung. Münster.Google Scholar
  36. Kreft, A.-K./ Leichsenring, H. (2012). Studienrelevante Diversität in der Lehre. In U. Klein/D. Heitzmann (Hrsg.), Hochschule und Diversity. Theoretische Zugänge und empirische Bestandsaufnahme. Weinheim, 145–163.Google Scholar
  37. Krempkow, R./ Pohlenz, P./ Huber, N. (Hrsg.) (2014). Diversity Management und Diversität in der Wissenschaft. Bielefeld.Google Scholar
  38. Kuckartz, U./ Dresing, U./ Rädiker, S./ Stefer, C. (2007). Qualitative Evaluation. Der Einstieg in die Praxis. Wiesbaden.Google Scholar
  39. Kunze, I. (2011). Individuelle Förderung in der Schule. Problembereiche und Positionen von Lehrerinnen und Lehrern in der Sekundarstufe I. In Zeitnah: Mitteilungen für die niedersächsische und bremische Lehrerschaft, 13–14.Google Scholar
  40. Leicht-Scholten, C. (2009). Diversity-Management an deutschen Hochschulen – eine Annäherung. In Hochschulrektorenkonferenz (Hrsg.) nexus – Konzepte und gute Praxis für Studium und Lehre. Diversität. Bonn, 8–12.Google Scholar
  41. Leiprecht, R. (2008). Von Gender Mainstreaming und Interkultureller Öffnung zu Managing Diversity. Auf dem Weg zu einem gerechten Umgang mit sozialer Heterogenität als Normalfall in der Schule. In M. Seemann (Hrsg.), Ethnische Diversitäten, Gender und Schule. Geschlechterverhältnisse in Theorie und Praxis. Oldenburg, 95–112.Google Scholar
  42. Leszczensky, M./ Wolter, A. (2005). Der Bologna-Prozess im Spiegel der HISHochschulforschung. HIS Kurzinformation 5.Google Scholar
  43. Liegmann, A./ Dreyer, H. (2014). Unterstützen Schulbücher individuelle Förderung? Eine Analyse am Beispiel von Leselehrwerken für Klasse 4. In Zeitschrift für Bildungsforschung 4, 153–171.Google Scholar
  44. Lutz, H. (2013). Aufbruch oder Business as usual? Vielfalt und Diversitätspolitik an deutschen Hochschulen. In S.-F. Bender/M. Schmidbauer/A. Wolde (Hrsg.): Diversity (ent-)decken. Reichweiten und Grenzen von Diversity Policies an Hochschulen. Weinheim, 13–31.Google Scholar
  45. Maaz, K./ Nagy, G. (2010). Der Übergang von der Grundschule in die weiterführenden Schulen des Sekundarschulsystems. Definitionen, Spezifikationen und Quantifizierung primärer und sekundärer Herkunftseffekte. In J. Baumert/K. Maaz/U. Trautwein (Hrsg.), Bildungsentscheidungen. Wiesbaden, 153–182.Google Scholar
  46. Mooraj, M./ Zervakis, P. A. (2014). Der Umgang mit studentischer Heterogenität in Studium und Lehre. Chancen, Herausforderungen, Strategien und gelungene Praxisansätze aus den Hochschulen. In Inklusion online Nr. 1-2. [http://www.inklusiononline.net/index.php/inklusion-online/article/view/222/224, letzter Zugriff am 07.08.2014].
  47. Müller, K./ Ehmke, T. (2013). Soziale Herkunft als Bedingung der Kompetenzentwicklung. In M. Prenzel u.a. (Hrsg.). PISA 2012. Fortschritte und Herausforderungen in Deutschland. Münster, 245–274.Google Scholar
  48. Peschel, F. (2003). Offener Unterricht. Idee, Realität, Perspektive und ein praxiserprobtes Konzept in der Evaluation. Bd. 1: Allgemeindidaktische Überlegungen. Baltmannsweiler.Google Scholar
  49. Pöhlmann, C./ Haag, N./ Stanat, P. (2013). Zuwanderungsbezogene Disparitäten. In H. A. Pant u.a. (Hrsg.), IQB-Ländervergleich 2012. Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen am Ende der Sekundarstufe I. Münster, 297–330.Google Scholar
  50. Prengel, A. (2006). Pädagogik der Vielfalt. Verschiedenheit und Gleichberechtigung in Interkultureller, Feministischer und Integrativer Pädagogik. Wiesbaden.Google Scholar
  51. Prenzel, M./ Cartensen, C. H./ Zimmer, K. (2004). Von PISA 2000 zu PISA 2003. Hrsg. v. Deutsches PISA-Konsortium, PISA 2003. Der Bildungsstand der Jugendlichen in Deutschland. Ergebnisse des zweiten internationalen Vergleichs. Opladen, 355–370.Google Scholar
  52. Queis, D. von (2009). Interkulturelle Kompetenz. Praxis-Ratgeber zum Umgang mit internationalen Studierenden. Darmstadt.Google Scholar
  53. Richter, R. (2005). Vielfalt als Chance. Konstruktiver Umgang mit Heterogenität in Lehrveranstaltungen. In Tübinger Beiträge zur Hochschuldidaktik Bd. 1/2. Tübingen.Google Scholar
  54. Scharenberg, K. (2012). Leistungsheterogenität und Kompetenzentwicklung. Zur Relevanz klassenbezogener Kompositionsmerkmale im Rahmen der KESS-Studie. Münster.Google Scholar
  55. Schubarth, W. u.a. (2009). Unterrichtskompetenzen bei Referendaren und Studierenden. Empirische Befunde der Potsdamer Studien zur ersten und zweiten Phase der Lehrerbildung. In Lehrerbildung auf dem Prüfstand (2), 304–323.Google Scholar
  56. Schwarz-Wölzl, M./ Maad, C. (2004). Diversity and Managing Diversity. Teil 1: Theoretische Grundlagen. Wien.Google Scholar
  57. Seitz, S. u.a. (Hrsg.) (2012). Inklusiv gleich gerecht? Inklusion und Bildungsgerechtigkeit. Bad Heilbrunn.Google Scholar
  58. Sliwka, A. (2010). “From Homogeneity to Diversity in German Education”. In OECD, Educating Teachers for Diversity: Meeting the Challenge, OECD Publishing.Google Scholar
  59. Wielepp, F. (2013). Heterogenität. Herausforderung der Hochschulbildung im demografischen Wandel. In P. Pasternack (Hrsg.), Jenseits der Metropolen. Hochschulen in demografisch herausgeforderten Regionen. Leipzig, 363–387.Google Scholar
  60. Wild, E./ Esdar, W. (2014). Eine heterogenitätsorientierte Lehr-/Lernkultur für eine Hochschule der Zukunft. Fachgutachten im Auftrag des Projekts nexus der Hochschulrektorenkonferenz. [http://www.hrk-nexus.de/fileadmin/redaktion/hrk-nexus/07-Downloads/07-02-Publikationen/Fachgutachten_Heterogenitaet.pdf, letzter Zugriff am 07.08.2014].
  61. Wilkesmann, U. u.a. (2012). Abweichungen vom Bilde der Normalstudierenden – was erwarten Studierende? In M. Kerres u.a. (Hrsg.). Studium 2020. Positionen und Perspektiven zum lebenslangen Lernen an Hochschulen. Münster, 59–81.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.EssenDeutschland

Personalised recommendations