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Fahrdynamiksimulationsprogramme

  • Stefan Breuer
  • Andrea Rohrbach-Kerl
Chapter
Part of the ATZ/MTZ-Fachbuch book series (ATZMTZ)

Zusammenfassung

Das letzte Kapitel verdeutlicht, dass mit der Anzahl der betrachteten Einzelkörper und deren Freiheitsgraden der Rechenaufwand steigt und die Unterstützung eines Rechners erforderlich wird. Betrachtet man eine Einzelmasse, so hat diese drei translatorische und drei rotatorische Freiheitsgrade, insgesamt also sechs Freiheitsgrade. Verbindet man mehrere dieser masse‐ und trägheitsbehafteter Einzelmassen miteinander, spricht man von einer Mehrkörpersimulation (MKS). Mittels Bindungen und Kontaktbedingungen können die Freiheitsgrade eingeschränkt werden. Mehrkörpersimulationen in der Fahrzeugentwicklung findet man bei der Analyse und Optimierung der Achs‐ und Lenkungskinematik, bei der Ermittlung von dynamischen Bauteilschnittlasten für die Festigkeitsberechnung, aber auch bei der Analyse der Fahrdynamik und des Komfortverhaltens des Gesamtfahrzeugs. Beispiel für Softwarelösungen im Bereich der Mehrkörpersimulation sind Adams, Simpack oder Mesa Verde [1].

Literatur

  1. 1.
    Isermann, R. (Hrsg.): Fahrdynamik-Regelung: Modellbildung, Fahrerassistenzsysteme, Mechatronik. Vieweg Verlag, Wiesbaden (2006)Google Scholar
  2. 2.
    Mitschke, M., Wallentowitz, H.: Dynamik der Kraftfahrzeuge, 5. Aufl. Springer Vieweg Verlag, Wiesbaden (2014)Google Scholar
  3. 3.
    Woernle: Skript Fahrmechanik. Universität Rostock (2006)Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Campus Velbert/HeiligenhausHochschule BochumHeiligenhausDeutschland
  2. 2.Campus Velbert/HeiligenhausHochschule BochumHeiligenhausDeutschland

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