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Die Stuttgarter Mineralquellen – Geologie und Hydrogeologie im Überblick

  • Wolfgang Ufrecht
Chapter

Zusammenfassung

Stuttgart gehört zu den wenigen Großstädten in Europa mit umfangreichen Mineralwasservorkommen. Zwölf Brunnen, die als Heilquelle staatlich anerkannt sind, fassen hochkonzentriertes und kohlensäurereiches Mineralwasser, das zu Kur-, Heil- und Badezwecken, in geringem Umfang auch zum Trinken genutzt wird. Das niederkonzentrierte Mineralwasser wird in den Bädern und im Zoologisch-Botanischen Garten Wilhelma als Brauchwasser genutzt. Die Badetradition im Mineralwasser geht bis auf die Römer zurück. Einige Bäder und Badestuben sind aus dem Mittelalter urkundlich belegt. Badekuren entwickelten sich ab dem frühen 19. Jahrhundert. Die Blüte des Cannstatter Badewesens fällt in die Zeit von 1840 bis 1870. Wenn auch die einsetzende Industrialisierung allmählich die Badegäste verdrängt hat und den kurörtlichen Glanz immer mehr verblassen ließ, ist das Mineralwasservorkommen aus dieser Tradition heraus für die Stadt bis heute ein wichtiges zu bewahrendes Kulturgut (von Zimmermann 2006) (Abb. 2.1).

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Amt für UmweltschutzLandeshauptstadt StuttgartStuttgartDeutschland

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