Werte in die Zukunft tragen – Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten

Chapter

Zusammenfassung

Unternehmensübergaben können Fluch und Segen gleichermaßen sein. Sie stellen Familienunternehmen auf eine Belastungsprobe wie kaum ein anderes Ereignis. Gelingt es, das Unternehmen erfolgreich in die nächste Generation zu führen, stärkt dies sowohl das Familienunternehmen als auch die Unternehmerfamilie. Scheitert eine Unternehmensnachfolge, steht im schlechtesten Fall die gesamte Existenz auf dem Spiel.

Das Kapitel zeigt Ihnen, warum Kinder schon früh ein ambivalentes Verhältnis zum Familienunternehmen entwickeln können und warum das gemeinsame Mittagessen schnell zum Streitschauplatz werden kann. Sie erfahren, warum es sich lohnt, als Familie zusammenzuhalten und warum am Ende nur das gerecht ist, was als gerecht empfunden wird. Abschließend erhalten Sie einen Einblick in das Thema Mediation, welche, je nach Intensität des geführten Konflikts, schnell zu einer Operation am offenen Herzen wird.

Weiterführende Literatur

  1. Diez H, Krabbe H, Thomsen C (2009) Familien-Mediation und Kinder: Grundlagen, Methodik, Techniken. Bundesanzeiger Verlag, KölnGoogle Scholar
  2. Gersick K, Davis J, McCollom Hampton M, Lansberg I (1997) Generation to generation – life cycles of the family business. Harvard Business School Press, BostonGoogle Scholar
  3. Gläßer U, Kirchhoff L (2013) Lehrmodul 2: Interessenermittlung - Spannungsfeld zwischen Emotion und Präzision. Zeitschrift für Konfliktmanagement 8(4):130–133Google Scholar
  4. Kellermanns F, von Schlippe A (2010) Konflikte in Familie und Unternehmen erkennen, managen und vermeiden. In Koeberle-Schmid A, Fahrion HJ, Witt P (Hrsg) Family Business Governance – Erfolgreiche Führung von Familienunternehmen. Erich Schmidt Verlag, Berlin, S 209–320Google Scholar
  5. Kessen S, Troja M (2009) Die Phasen und Schritte der Mediation als Kommunikationsprozess. In Haft F, von Schlieffen K (Hrsg) Handbuch Mediation. C. H. Beck, München, S 293–319Google Scholar
  6. May P (2011) Erfolgsmodell Familienunternehmen. Das Strategie-Buch. Murmann, HamburgGoogle Scholar
  7. Montada L, Kals E (2007) Mediation. Ein Lehrbuch auf psychologischer Grundlage. Beltz, WeinheimGoogle Scholar
  8. Neuvians N (2011) Mediation in Familienunternehmen. Chancen und Grenzen des Verfahrens in der Konfliktdynamik. Gabler, WiesbadenCrossRefGoogle Scholar
  9. Schlippe A von, Nischak A, El Hachimi M (2008) Familienunternehmen verstehen. In: Schlippe A von, Nischak Al, El Hachimi M (Hrsg) Familienunternehmen verstehen. Gründer, Gesellschafter und Generationen. Vandenhoeck und Ruprecht, GöttingenGoogle Scholar
  10. Simon F (Hrsg) (2011a) Die Familie des Familienunternehmens. Ein System zwischen Gefühl und Geschäft. Carl-Auer-Verlag, HeidelbergGoogle Scholar
  11. Simon F (2011b) Familienunternehmen als Risikofaktor. In: Schlippe A von, Nischak Al, El Hachimi M (Hrsg) Familienunternehmen verstehen. Gründer, Gesellschafter und Generationen. Vandenhoeck und Ruprecht, GöttingenGoogle Scholar
  12. Simon F, Wimmer R, Groth T (2005) Mehr-Generationen-Familienunternehmen. Erfolgsgeheimnisse von Oetker, Merck, Haniel u. a. Carl-Auer Verlag, HeidelbergGoogle Scholar
  13. Stalk G, Foley H (2012) Schwieriger Übergang. Harv Bus Manage 3:6–9Google Scholar
  14. Tagiuri R, Davis J (1992) On the goals of successful family companies. Family Bus Rev 5:43–62CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.StraelenDeutschland

Personalised recommendations