Demografiesensibel und Regionalbezüge fördernd. Ein Modell für die künftige Hochschulfinanzierung

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Zusammenfassung

Auch künftig werden die Hochschulen finanziert werden – die Frage ist, in welchem Umfang. Dieser Umfang wird gerade für Hochschulen, die außerhalb der Großstädte sitzen, nicht zuletzt davon abhängen, wieweit sie zu plausibilisieren vermögen, dass auch Leistungen erbracht werden, die ihr Finanzier als refinanzierungsfähig ansehen kann. Diese Refinanzierungsfähigkeit der über eine Grundausstattung hinausgehenden Hochschulfinanzierung wird über deren direkte und indirekte Effekte innerhalb des jeweiligen Landes dargestellt werden müssen. Ein Hochschulfinanzierungsmodell, das entsprechende Anreize setzt, kann hier unterstützend wirken. Es müsste eine Trennung der Hochschulfinanzierung vornehmen in (a) die Grundausstattung der Hochschulen und (b) Finanzierungen von kompensatorischen Leistungen, welche die Hochschulen aus regional spezifischen Gründen erbringen.

Schlüsselwörter

Hochschule Region Demografie demografischer Wandel Schrumpfung Hochschulfinanzierung Grundausstattung Regionalentwicklung aktiver Hochschulregionalismus Aktivitätseffekte Innovationsstrukturen 

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-WittenbergLutherstadt WittenbergDeutschland

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