Die ‚Normalität’ des Individuums – Empirische Rekonstruktionen

Chapter

Zusammenfassung

In diesem Kapitel werden die empirischen Rekonstruktionen zu den zehn Gruppendiskussionen dargestellt, die die Datengrundlage der vorliegenden Arbeit sind. Ich präsentiere zunächst die Analysen der einzelnen Fälle mit Blick auf zwei Ebenen: Zum einen rekonstruiere ich den jeweiligen Modus der Differenzsetzung und Attribution, zum anderen die mit diesem Modus korrespondierenden handlungsleitenden Orientierungen für alle zehn Gruppen (6.1). Anschließend erläutere ich das allen Fällen gemeinsame Orientierungsproblem, das sich in den Diskussionen dokumentiert, und das dadurch zum tertium comparationis oder zur Basistypik der sinngenetischen Typenbildung wird: In allen Gruppen zeigt sich eine intensive und im Wesentlichen nicht-reflexive Auseinandersetzung mit der ‚Normalität’ des Individuums (6.2). Schließlich beschreibe ich die drei milieuspezifischen Formen der habitualisierten Lösung dieses Problems, die drei Typen entsprechen, und deute eine Theoretisierung der Ergebnisse an (6.3).

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Fakultät Geistes- und SozialwissenschaftenHelmut-Schmidt-Universität HamburgHamburgDeutschland

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