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Simulationsbeispiele

Chapter

Zusammenfassung

Das Betriebsverhalten von Drehstrom-Synchronmaschinen wird stark durch ihr Erregersystem bestimmt. Für die bürstenlose Erregung genügt meist die vereinfachte Nachbildung. Auch bei der Kompound-Erregung hat sich die vereinfachte Nachbildung bewährt; ihr Spannungsverhalten wird deutlich durch die magnetische Sättigung beeinflusst. Besondere Bedeutung kommt der richtigen Einstellung des Spannungs- und Blindleistungsreglers zu.

Wegen der begrenzten Leistung im Inselnetz sind starke Lastschaltungen nicht nur mit Spannungs- sondern auch mit oft deutlichen Frequenzänderungen verbunden. Bei einem Dieselgenerator mit aufgeladenem Dieselmotor führte eine Volllastaufschaltung aus Leerlauf im Normalfall zum Stillstand, eine Aufschaltung in zwei Stufen zu je 50% war aber problemlos möglich. Übersteigt die Nennleistung eines Asynchronmotors etwa 20% der Nennleistung der eingeschalteten Generatoren, sind bei seiner Einschaltung zusätzliche Maßnahmen sinnvoll, um den Anlassstrom und den Spannungseinbruch an den Sammelschienen zu begrenzen.

Weitere Beispielrechnungen beleuchten Synchronisationsvorgänge und Kurzschlüsse im Inselnetz und belegen so die Brauchbarkeit der verwendeten Modelle und Simulationsprogramme.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Elektrische EnergietechnikUniversität RostockRostockDeutschland

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