Globale Sicherheitsarchitektur

Chapter

Zusammenfassung

Die große Anzahl neuer Konfliktherde überall in der Welt zeigt die Notwendigkeit eines funktionsfähigen Systems internationaler Verständigungs- und Sicherheitspolitik, einer globalen Sicherheitsarchitektur. Ein solches System stellt das Fundament einer Globalen Wirtschaftsordnung dar. Es hat die Aufgabe, eine für die Wahrnehmung und Ausgestaltung von globalen Wirtschaftsbeziehungen notwendige sicherheitspolitisch verlässliche Basis zu schaffen. Wichtiges Element ist eine globale Sicherheitsordnung, die sich ergibt aus dem faktischen Souveränitätsverlust der Nationalstaaten und damit der Notwendigkeit, sicherheitspolitische Verantwortung auf übergeordnete Institutionen zu übertragen. Träger eines solchen Systems sind Internationale Organisationen mit dem UN-System als Mittelpunkt. Weitere wichtige Elemente sind die Bekämpfung der transnationalen organisierten Kriminalität und die Einrichtung einer internationalen Gerichtsbarkeit sowie die Zukunftssicherung durch Entwicklungskooperation.

Literatur

  1. Brössler, D. (2015) Die NATO regelt die Zukunft des Afghanistan-Einsatzes. Süddeutsche Zeitung, 30.11.2015.Google Scholar
  2. Hein, W. (1998). Transnationale Politik und soziale Stabilisierung im Zeitalter postfordistischer Globalisierung. Nord-Süd aktuell, 3. Quartal/1998, 458–481.Google Scholar
  3. Hüfner K., & Martens, J. (2000). UNO-Reform zwischen Utopie und Realität. Bern.Google Scholar
  4. Koch, E. (2006/2). Die Neue Weltwirtschaftsordnung. Tragen die USA dazu bei, die Globalisierung zu stabilisieren? In Wiecha E. (Hrsg.), Amerika und wir – US-Kulturen. Neue europäische Ansichten (2. Aufl.,) (S.267–287). München/Mering.Google Scholar
  5. Messner, D., & Nuscheler, F. (2003). Das Konzept Global Governance – Stand und Perspektiven. INEF Report, (1. Aufl.), 67. http://inef.uni-due.de/page/documents/Report67.pdf. Zugegriffen im 11.2015.
  6. Nickel, N. (2012). Was kommt nach Cotonou? SWP Studie Stiftung Wissenschaft und Politik. Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit. www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2012_S13_nic.pdf. Zugegriffen im 11.2015.
  7. Schneider, F. (2009). Die Finanzströme von organisierter Kriminalität und Terrorismus: Was wissen wir (nicht)? (DIW). Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, 78(4), 73–87.Google Scholar
  8. Unser, G. (2003). Die UNO – Aufgaben, Strukturen und Politik (7. Aufl.). München.Google Scholar

Links11

  1. Globale Sicherheitsarchitektur Google Scholar
  2. Globale Ungleichheiten: www.bpb.de/veranstaltungen/netzwerke/teamglobal/67430/globale-ungleichheiten. Zugegriffen am 14.04.2010.
  3. Kritik an den Global Governance Strukturen: www.bpb.de/veranstaltungen/netzwerke/teamglobal/67461/kritikpunkte. Zugegriffen am 27.06.2012.
  4. Global Financial Centres: The Global Financial Centres Index, www.longfinance.net/Publications/GFCI%2012.pdf. Zugegriffen am 12.09.2012.
  5. Sambia – Wer profitiert vom Kupfer?: (Dokumentarfilm von Audrey Gallet et Alice Odiot, www.evb.ch/p20099.html. Zugegriffen am 18.5.2012.
  6. Weltordnungspolitik und Sicherheitsordnung Google Scholar
  7. Internationaler Seegerichtshof: www.itlos.org/en/top/home
  8. Internationaler Strafgerichtshof : www.icc-cpi.int/EN_Menus/icc/Pages/default.aspx
  9. Zukunftssicherung und Entwicklungskooperation Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.MünchenDeutschland

Personalised recommendations