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Idealtypische Gruppenmodelle

  • Eberhardt Hofmann
Chapter

Zusammenfassung

Neben den strukturellen Eigenheiten der Arbeitsaufgabe stellt auch die engere soziale Umgebung, das Team, einen potenziellen Faktor dar, der zu einer Stressquelle und damit zu einem Risikofaktor für Burnout werden kann. Die soziale Umgebung im Arbeitsumfeld kann zu einer Belastung oder auch zu einer Ressource werden, je nachdem, wie die Vorstellung der Person und die Vorstellungen des Teams zueinander passen.

Die prinzipiellen Vorstellungen dazu lassen sich in Form idealtypischer Gruppenmodelle beschreiben. Mit dem Begriff „Team“ ist dabei das primäre Umfeld der Person gemeint. Diese wird in der Regel auch das Team als organisatorische Einheit sein, muss es aber nicht notwendigerweise. Wichtig ist, dass das Team die Menschen umfasst, die der sozialpsychologischen Definition einer Gruppe entsprechen. Die Sozialpsychologie unterscheidet zwischen einer Ansammlung von Menschen und einer Gruppe. Worin besteht der Unterschied? Eine Gruppe nimmt sich, anders als eine Ansammlung von Menschen, selbst als Gruppe wahr. Sie hat eine gemeinsame Vergangenheit, ein gemeinsames Ziel und eine Differenzierung, eine gewisse Struktur. Man kann nun versuchen, Grundtypen von Gruppen zu beschreiben. Die Begriffe „Gruppe“ und „Team“ werden nachfolgend synonym verwendet.

Literatur

  1. Stahl, E. (2005). Dynamik in Gruppen. Weinheim: Beltz.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.FriedrichshafenDeutschland

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