Advertisement

Ziel und aktuelle Aufgaben der gesetzlichen Krankenversicherung: Was treibt Krankenkassen an?

  • Jens Baas
  • Benigna Werthen
Chapter
Part of the FOM-Edition book series (FOMEDITION)

Zusammenfassung

Zwanzig Jahre Wettbewerb haben die gesetzlichen Krankenkassen deutlich geprägt. Viele von ihnen haben sich zu modernen Dienstleistungsunternehmen entwickelt, die den Kunden in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen und deren Aufgaben schon lange über die reine Kostenträgerfunktion hinausgehen. Der Beitrag beantwortet die Frage, was Krankenkassen antreibt, welches Ziel sie verfolgen und welche aktuellen Aufgaben sie heute bewältigen müssen als Garant des wirtschaftlichen Mitteleinsatzes von Versicherungsgeldern, als Versorgungsgestalter, Berater, Lotse, anwaltlicher Vertreter und vielleicht bald auch als nicht gewinnorientierter Datenbroker. Die wichtigste Aufgabe wird zukünftig darin bestehen, dass Krankenkassen als Interessenvertreter ihrer Versicherten aktiv das Gesundheitssystem mitgestalten.

Literatur

  1. Baas, J. (2012), Modernisierung der GKV – Die Perspektive einer Krankenkasse auf den weiteren Entwicklungsweg, in Schumpelick, V., Vogel, B. (Hrsg.), Gesundheitssystem im Umbruch, FreiburgGoogle Scholar
  2. Baas, J. (2015), Zwischen Privat und Gesetzlich – Die Marke „Techniker Krankenkasse“, in: Brandmeyer, K., Pirck, P., Pogoda, A. (Hrsg.), Medizin trifft Marke: Markentechnik für den Gesundheitsmarkt, Wiesbaden, S. 3–10.CrossRefGoogle Scholar
  3. BVA Schätzerkreis, Berichte des Schätzerkreises zur Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung für die Jahre 2009 bis 2015, http://www.bundesversicherungsamt.de/risikostrukturausgleich/schaetzerkreis.html, 13.06.2016
  4. Faktencheck Gesundheit (2015), Regionale Unterschiede, Bertelsmann Stiftung, http://faktencheck-gesundheit.de, 18.09.2015Google Scholar
  5. Glaeske, G., Schicktanz, C., BARMER GEK Arzneimittelreport 2015, in: Schriftenreihe zur Gesundheitsanalyse, Band 32Google Scholar
  6. Cassel, D. / Nihalani, K. (2009), Der Kunde ist König. IMPLICON plus 06/2009Google Scholar
  7. dfg-Ranking, Liste der deutschen Krankenkassen, Ranking nach Mitgliederzahlen Stichtag 1. Juli 2015, in: BzG – Beiträge zur Gesellschaftspolitik 5–15, BerlinGoogle Scholar
  8. Focus Money, Krankenkassenvergleich 2014, 33/2014Google Scholar
  9. Glaeske, G., Ludwig, W.-D., Thürmann, P. (2015), Innovationsreport 2015, SOCIUM, Universität BremenGoogle Scholar
  10. Janssen-Cilag (2010), Delphi-Studie: Aktuelle Umfrage zum Nutzen und zur Ausgestaltung von SelektivverträgenGoogle Scholar
  11. OECD (2014): Geographic Variations in Health Care, OECD Health Policy Studies, OECD PublishingCrossRefGoogle Scholar
  12. Pressemitteilung des BVA Nr. 11/2011, Bundesversicherungsamt schließt BKK für Heilberufe zum Jahresende, 02.11.2011Google Scholar
  13. Robert Koch-Institut (Hrsg) (2012) Daten und Fakten: Ergebnisse der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell 2010“, Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes RKI, BerlinGoogle Scholar
  14. Satmetrix (2012), Satmetrix präsentiert die Marken, die deutsche Kunden lieben oder verabscheuen, Pressemitteilung vom 18.09.2012,Google Scholar
  15. Schulin, B. (Hrsg.) (1994), Handbuch des Sozialversicherungsrechts, Bd. 1 Krankenversicherungsrecht, MünchenGoogle Scholar
  16. Spahn, J. (2015), Datensammeln ist kein Selbstzweck, in: Handelsblatt 22.05.2015, http://www.handelsblatt.com/my/politik/deutschland/gesundheitspolitiker-jens-spahn-datensammeln-ist-kein-selbstzweck, 13.06.2016Google Scholar
  17. SVR – Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, Bedarfsgerechte Versorgung – Perspektiven für ländliche Regionen und ausgewählte Leistungsbereiche, Gutachten 2014, KurzfassungGoogle Scholar
  18. SVR – Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, Wettbewerb an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Gesundheitsversorgung, Sondergutachten 2012, KurzfassungGoogle Scholar
  19. SVR – Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, Bedarfsgerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit, Gutachten 2000/2001, KurzfassungGoogle Scholar
  20. TK-Meinungspuls Gesundheit (2014), So sieht Deutschland sein Gesundheitssystem, Studienband, Techniker Krankenkasse Pressestelle, HamburgGoogle Scholar
  21. WIdOmonitor, Private Zusatzleistungen in der Arztpraxis, Ausgabe 1/2015, S. 4, ISSN1614-8444, OnlineGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Techniker KrankenkasseHamburgDeutschland

Personalised recommendations