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Das regulierte Netzgeschäft – Strategische Ausrichtung eines Stromverteilnetzbetreibers

  • Michael Bartsch
Chapter

Zusammenfassung

In der gegenwärtigen ordnungspolitischen Gemengelage scheint das Stromversorgungsnetz ein stabiler Faktor zu sein. Zwar sind Netzertüchtigungen erforderlich, aber auch unter der Ägide der Energiewende wird es weiterhin benötigt. Es stellt ein natürliches Monopol dar. Jedoch unterliegt der Netzbetrieb in weitem Umfang staatlichen Vorgaben und Genehmigungen. So ist nicht der Markt der Maßstab dessen, wie ein Unternehmen agieren sollte. Wie sich diese Dinge im regulierten Netzgeschäft konkret gestalten und welche unternehmensstrategischen Herausforderungen daraus resultieren, wird am Beispiel eines mittelgroßen regionalen Netzbetreibers dargestellt. Zunächst wird ein Überblick über die historische Entwicklung des ordnungspolitischen Rahmens gegeben, um im Anschluss die wesentlichen Aspekte dessen, was unter „regulatorischen Vorgaben“ zu verstehen ist, zu beleuchten. Darauf aufbauend werden dann die strategischen Anforderungen herausgearbeitet, die sich für den regionalen Stromnetzbetreiber im Rahmen dieser gesetzten Grenzen stellen.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.HamelnDeutschland

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