Es lebe die Langeweile

Chapter

Zusammenfassung

Liegt über Ihrem Unternehmen manchmal ein ähnlicher Dornröschenschlaf wie über manchem Kloster im Mittelalter? Bereits Benedikt von Nursia stellte fest, dass Menschen nichts mehr einschläfert, als immer das Gleiche denken, erleben und betrachten zu müssen: „Es sei dem Schaffen sehr förderlich, sein Tun ab und an zu unterbrechen, das Gewohnte zu unterbrechen. Wichtig sei die Abwechslung“, so Benedikt. Allerdings kann Langeweile auch sehr kreativitätsfördernd sein, stellte bereits Friedrich Nietzsche fest. Kreativität ist meist eine Kompensation von Langeweile. Wer sich nie langweilt, bringt auch nie etwas Neues hervor. Das Neue ist häufig Ergebnis einer Provokation des Gewohnten.

Literatur

  1. Kao, J.: Die Vorzüge der betrieblichen „Unordnung“. In: von Pierer, H., von Oetinger, B. (Hrsg.) Wie kommt das Neue in die Welt? S. 319–330. Carl Hanser Verlag, München (1997)Google Scholar
  2. Leininger, B.: Mehr Unordnung im Unternehmen. In: von Pierer, H., von Oetinger, B. (Hrsg.) Wie kommt das Neue in die Welt? S. 154. Carl Hanser Verlag, München (1997)Google Scholar
  3. Werner, J.: Ora et Labora. Sieben nicht-benediktinische Regeln zum Menschenrecht auf Faulheit mit einer Einleitung über zwei Helden der Wachsamkeit. In: von Pierer, H., von Oetinger, B. (Hrsg.) Wie kommt das Neue in die Welt? S. 209–225. Carl Hanser Verlag, München (1997)Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.NeubeuernDeutschland

Personalised recommendations