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Machtspielchen durchschauen und verändern

Chapter

Zusammenfassung

Andrea ist begeistert. Die große, gut aussehende 42-Jährige ist seit kurzem in der Geschäftsführung eines mittelständischen Unternehmens. Die neue Aufgabe geht sie mit Freude, Elan und Selbstvertrauen an. Schließlich hat sie ein gutes Netzwerk im Haus, erfasst auch komplexe Sachverhalte schnell, weiß, wo es klemmt, kann anpacken und umsetzen. „Wow, endlich bin ich dort angekommen, wo ich immer hin wollte“, sagt sie sich. Doch ihre Freude währt nicht lange. Andrea gerät in einen Reigen von Machtspielchen, wie er typisch ist für ein männlich geprägtes Umfeld im höheren Management. Schon in der ersten Geschäftsleitungssitzung erwischt es sie kalt und weitere „Fouls“ bis hin zu Sexismus folgen. Andrea fühlt sich machtlos, kämpft mit Selbstzweifeln und Frust, denkt gar an einen Jobwechsel. Doch dann beschließt sie, das Ruder herumzureißen.

Lesen Sie in diesem Kapitel, wie Machtspielchen unter Männern zur Herstellung der Randordnung funktionieren, warum Frauen sich traditionell schwerer damit tun und häufig unterliegen, wie Frauen ihr Statusverhalten verändern, um nicht nur erfolgreich mitzuspielen, sondern selbst spielbestimmend zu werden – und zwar nach ihren Regeln.

Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.LudwigsburgDeutschland

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