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Räder

  • Günter LeisterEmail author
Chapter
Part of the ATZ/MTZ-Fachbuch book series (ATZMTZ)

Zusammenfassung

Ohne Räder läuft gar nichts – diese elementare Feststellung beschreibt nicht nur die technische Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Automobil, sondern auch die Bedeutung des Rades für ein überzeugendes Fahrzeugdesign. Deshalb tragen anspruchsvoll gestaltete Räder, die mit dem Karosseriekörper harmonieren und als gestalterisch logische Fortsetzung erscheinen, entscheidend zur hohen Designgüte der Gesamtfahrzeuge bei, [45]. Über das Rad werden viele fahrzeug- und achsspezifischen Aufgaben bewältigt, wie z. B. die Übertragung von fahrdynamischen Kräften zwischen Fahrzeug und Fahrbahn. Hierzu gehört das Aufnehmen der Fahrzeuglast und der Stoßkräfte des Fahrbahnuntergrunds, das Übertragen der Drehbewegung der Achsen an die Reifen, das Aufnehmen und Übertragen von Brems- und Beschleunigungskräften sowie von Seitenführungskräften bei Kurvenfahrt. Die Radgröße wird hauptsächlich durch den Platzbedarf der Bremsanlage, der Achsbauteile und der Größe des verwendeten Reifens bestimmt.

Der außerordentliche Einfluss des Raddesigns auf das Erscheinungsbild der Automobile ist unbestritten und es sind keine Anzeichen zu erkennen, dass sich dies ändert, Abb. 3.55. Deshalb müssen die Radhersteller Herstellungsverfahren entwickeln, welche die Gestaltungsfreiheit möglichst wenig einschränken. Design-Kompromisse zu Gunsten eines geringeren Radgewichtes gelten als Rarität. Es darf deshalb nicht verwundern, wenn sich die Begeisterung der Designer über die sogenannten Leichtbauräder aus Stahlblech oder Aluminium, egal ob gegossen oder geschmiedet, in Grenzen hält.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.SchwaigernDeutschland

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