Advertisement

Familienzentren im Landesprogramm Nordrhein-Westfalen – innovative Organisationsformen oder normierte Pseudoprofessionalität?

Chapter
Part of the Edition Professions- und Professionalisierungsforschung book series (EPP, volume 6)

Zusammenfassung

Thomas Harmsen untersucht in seinem Beitrag Familienzentren in einem Landesprogramm Nordrhein-Westfalens, die als Kindertageseinrichtungen unterschiedliche sozialräumliche Angebote von Beratung, Familienbildung und Familienhilfe vorhalten.Er fragt anlässlich der Zertifizierung von Familienzentrenanhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs für das Gütesiegel „Familienzentrum NRW“nach deren Bedeutung für die Entwicklung von Organisation und Profession. Harmsen arbeitet heraus, dass Familienzentren im Landesprogramm NRW nicht als klassische professionelle Organisationen zu fassen sind, sie bräuchten Freiräume und die Möglichkeit autonomen Handelns, um zu einer professionellen Organisation zu werden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.) (2005): Auf den Anfang kommt es an! Perspektiven zur Weiterentwicklung des Systems der Tageseinrichtungen für Kinder in Deutschland. Beltz. Weinheim, Basel, Berlin.Google Scholar
  2. Cloos, P. (2013): Kindheitspädagogische Professionalität im Spiegel vergleichender Forschung. Über mögliche Unterschiede zwischen fachschulisch- und hochschulausgebildeten Fachkräften. In: Berth, F./ Diller, A./ Nürnberg, C./ Rauschenbach, T. (Hrsg.): Gleich und doch nicht gleich. Der deutsche Qualifikationsrahmen und seine Folgen für frühpädagogische Ausbildungen. DJI-Verlag. München. S. 39–62.Google Scholar
  3. Deutsches Jugendinstitut (2004) (Hrsg.): Recherchebericht Häuser für Kinder und Familien. DJI-Verlag. München.Google Scholar
  4. Deutsches Jugendinstitut (2005) (Hrsg.): Eltern-Kind-Zentren. Die neue Generation kinderund familienfördernder Institutionen. DJI-Verlag. München.Google Scholar
  5. Dewe, B./ Otto, H.-U. (2011): Profession. In: Otto, H.-U./ Thiersch, H. (Hrsg.): Handbuch Sozialarbeit/Sozialpädagogik. 4., völlig neu bearbeitete Auflage. Reinhardt. München, Basel. S. 1131–1142.Google Scholar
  6. Hoffmann, H. (2013): Professionalisierung der frühkindlichen Bildung in Deutschland. In: Stamm, M./ Edelmann, D. (Hrsg.): Handbuch frühkindliche Bildungsforschung. Springer VS. Wiesbaden. S. 311–324CrossRefGoogle Scholar
  7. Klatetzki, T. (2012): Professionelle Organisationen. In: Apelt, M./ Tacke, V. (Hrsg.): Handbuch Organisationstypen. Springer VS. Wiesbaden. S. 165–184.CrossRefGoogle Scholar
  8. Kraft, D. (2012): Netzwerkorganisation. In: Apelt, M./ Tacke, V. (Hrsg.): Handbuch Organisationstypen. Springer VS. Wiesbaden. S. 359–380.CrossRefGoogle Scholar
  9. Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (2011): Gütesiegel Familienzentrum. Düsseldorf.Google Scholar
  10. Rüting, W. (2009): Familienzentren im ländlichen Raum. In: Heuchel, I./ Lindner, E./ Sprenger, K. (Hrsg.): Familienzentren in Nordrhein-Westfalen. Beispiele innovativer Praxis. Waxmann. Münster. S. 37–58Google Scholar
  11. Schäfer, K. (2009): Das Projekt „Familienzentrum Nordrhein-Westfalen“ aus Landessicht. In: Heuchel, I./ Lindner, E./ Sprenger, K. (Hrsg.): Familienzentren in Nordrhein-Westfalen. Beispiele innovativer Praxis. Waxmann. Münster. S. 13–20Google Scholar
  12. Tietze, W. (2009). Landesprojekt Familienzentren – Erfahrungen und Herausforderungen in wissenschaftlicher Perspektive. Vortrag auf dem Fachkongress Familienzentren Nordrhein-Westfalen am 12.5.2009 in Aachen.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.WolfenbüttelDeutschland

Personalised recommendations