Advertisement

Das Fan-Portfolio

Chapter

Zusammenfassung

Der im ersten Kapitel entwickelte Fan-Indikator macht es nicht nur möglich, die Fan-Kunden zu identifizieren. Im Zusammenspiel mit dem Indikator für Kundenzufriedenheit ermöglicht er vielmehr, die gesamte Kundenlandschaft eines Unternehmens zu segmentieren. Daraus resultiert unser so genanntes Fan-Portfolio. Es zeigt auf, dass es nicht nur Fans und Nicht-Fans gibt, sondern auch Kunden, die zwar zufrieden, aber emotional nicht gebunden sind. Ebenso gibt es Kunden, die zwar emotional gebunden, aber dennoch unzufrieden sind. In diesem Kapitel analysieren wir diese unterschiedlichen Kundengruppen und arbeiten ihre relevanten Eigenschaften und Motive heraus. Darauf aufbauend zeigen wir – wiederum auf breiter empirischer Basis –, wie diese verschiedenen Kundentypen in den unterschiedlichen Branchen der deutschen Unternehmenslandschaft verteilt sind. Anschließend belegen wir, warum Fans einen höheren Kundenwert haben als alle anderen Kundengruppen. Wir weisen nach, wie und warum Fans mehr Umsatz generieren, positive Botschafter eines Unternehmens sind, aktiv Weiterempfehlung betreiben und Garant für eine positive Entwicklung des Unternehmensbildes in den Social Media sind.

Literatur

  1. Daschmann, G. 2001. Der Einfluss von Fallbeispielen auf Leserurteile. Experimentelle Untersuchungen zur Medienwirkung. Konstanz: UVK Medien.Google Scholar
  2. Daschmann, G. 2004. Labordaten versus Felddaten – Theoretische Überlegungen und ein empirisches Beispiel zu den Implikationen der Verwendung studentischer Versuchsgruppen in Laborexperimenten. In Einführung, Problematisierungen und Aspekte der Methodenlogik aus Kommunikationswissenschaftlicher Perspektive Forschungslogik und -design in der Kommunikationswissenschaft, Bd. 1, Hrsg. W. Wirth, E. Lauf, A. Fahr, 88–114. Köln: von Halem.Google Scholar
  3. Daschmann, G. 2007a. Beispielhafte Willkür? Was Journalisten über den Umgang mit Beispielen denken. In Journalistik und Kommunikationsforschung. Festschrift für Beate Schneider, Hrsg. W. Möhring, W.J. Schütz, D. Stürzebecher, 233–252. Berlin: Vistas.Google Scholar
  4. Daschmann, G. 2008. Effects of Exemplification and Exemplars. In The International Encyclopedia of Communication, Hrsg. W. Donsbach, 1632–1636. Oxford/UK/Malden: Wiley-Blackwell.Google Scholar
  5. Daschmann, G. 2012. Vergesst die Likes – oder: Was bei Social Media Auftritten wirklich wichtig ist. Vortrag auf der Tagung der DVA in Hamburg am 20. November 2012.Google Scholar
  6. Himmelreich, S. 2014. Kommunikationsmanagement im Social Web – Chancen und Risiken digitaler Teilöffentlichkeiten für die Unternehmenskommunikation. In Kommunikationsmanagement und Markenstrategien im Social Web, Hrsg. H. Schmidt, J. Schmidt, 7–19. Berlin: Eimo.Google Scholar
  7. Thomas, W.I., und D.S. Thomas. 1928. The Child in America. Behavior Problems and Programs. New York: Knopf.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.forum! Marktforschung GmbHMainzDeutschland
  2. 2.Johannes Gutenberg-Universität MainzMainzDeutschland

Personalised recommendations