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2. Kapitel Pantheon

  • Ulf JonakEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Nachdem uns Nordeuropäer schon den halben Augustvormittag das Verlangen plagte, der Hitze und dem überaus hellen Licht unter der römischen Sonne aus dem Weg zu gehen, folgte der unmittelbare Kontrast, als wir in die Rotunde des Pantheons traten. Kühle und ockerfarben glimmendes Dämmerlicht. Ein kreisförmiges Rund, ein zylinderförmiger, ein erhabener Raum, ausgekleidet mit verschiedenfarbigem Marmor, kostbarem Porphyr und ägyptischem, grauen Granit. Er schenkt keine Ruhe, er verlangt den Rundumblick, er fordert scheinbar, sich um die eigene Achse zu drehen. Ein monumentaler und überirdischer Ort. Der geometrisch ornamentierte Fußboden, der zu seiner Mitte hin nach oben leicht gewölbt ist, als sei er ein Abbild der Erdkrümmung, scheint das Gegenstück zur weiten, kassettierten Kuppel zu sein.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.OberurselDeutschland

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