Der ‚Neuanfang‘ der deutschsprachigen Sozialpsychologie nach dem Zweiten Weltkrieg (Sodhi, K. S., 1953/54; Hofstätter, P. R., 1954)

Chapter
Part of the Schlüsseltexte der Psychologie book series (SCHTP)

Zusammenfassung

In den unmittelbaren Nachkriegsjahren war es für viele der führenden Vertreter der deutschsprachigen Psychologie keine Selbstverständlichkeit, die Sozialpsychologie als integralen Bestandteil ihrer Wissenschaft anzuerkennen. Nach Rösgen (2008, S.16) stand die weithin vernachlässigte Sozialpsychologie jener Zeit vor der Notwendigkeit eines „regelrechten Neuanfangs“. Als Protagonist dieses ‚Neuanfangs‘ sind in erster Linie zu nennen: Kripal S. Sodhi (1911 – 1961) und Peter R. Hofstätter (1913 – 1994). Sodhi (1953) verbindet mit seiner Kritik an der Vernachlässigung der Sozialpsychologie im deutschsprachigen Raum die Warnung vor einer psychologie-abständigen Vereinnahmung der Sozialpsychologie durch die Soziologie. Hofstätter (1954) fordert mit geradezu missionarischem Eifer eine inhaltliche und methodische Orientierung an der experimentell und statistischquantitativ arbeitenden US-amerikanischen Forschung.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Friedrich-Schiller-Universität JenaJenaDeutschland

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