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Fallstudie SuppreMol GmbH – Strategische Optionen in der Wachstumsphase/Exit-Planung

  • Jochen Becker
Chapter

Zusammenfassung

Im Frühjahr 2015 wurde das Biotech-Unternehmen SuppreMol an den US-Konzern Baxter International für umgerechnet rund 200 Mio. EUR verkauft. SuppreMol konzentriert sich auf neuartige Therapieansätze von Autoimmunerkrankungen und Allergien. Im Zentrum steht die Nutzung therapeutischer Eiweißmoleküle, sogenannter löslicher Fc-Rezeptoren. Diese Rezeptoren sind in der Lage, Antikörper abzufangen, die sich gegen körpereigene Strukturen richten. Zum Zeitpunkt des Verkaufs war der SuppreMol-Wirkstoffkandidat SM101 bei zwei Krankheitsbildern erprobt: Zum einen bei der Blutkrankheit Immunthrombozytopenie (ITP) sowie bei der Autoimmunkrankheit Systemischer Lupus Erythematodes (SLE). Zu Beginn des Jahres 2014 konnte SuppreMol eine klinische Phase II-Studie mit SM101 erfolgreich abschließen – bei den Tests mit SLE-Patienten konnte SuppreMol den sogenannten Konzeptnachweis erbringen. Im Rahmen eines präklinischen Plattformprogramms wurde ein weiterer Antikörper entwickelt, der bereits über bestimmte Charakteristika verfügte und der in verschiedene Richtungen hätte modifiziert werden kann (SM 201, SM 211, SM 301).

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.HeilbronnDeutschland

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