TAG und KiföG im Vergleich. Über die Leistungen und Grenzen informellen Regierens im Dickicht des sozialen Bundesstaats in Deutschland

  • Stefan Schieren
Part of the Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft Comparative Governance and Politics book series (ZfVP)

Zusammenfassung :

Nachdem der Ausbau der Kindertagesbetreuung in der Verantwortung von Kommunen und Ländern über viele Jahre besonders in Westdeutschland teilweise weit hinter den Anforderungen zurückgeblieben war, übernahm der Bund in zwei Anläufen mit TAG und KiföG das Ruder. So sehr diese Initiative vom Ergebnis her betrachtet begrüßenswert erscheinen mag, so zweifelhaft liegt die Zuständigkeit dafür beim Bund. Diese Konstellation fordert dazu auf, der Bedeutung informeller Prozesse bei der Durchsetzung Ebenen übergreifender Vorhaben dieser Art auf die Spur zu gehen.

Durch den Vergleich von TAG und KiföG konnte für den betrachteten Fall gezeigt werden, dass die Akteure in einer gewandelten Umwelt (neue Regierung, Föderalismusreform zwischen 2004 und 2008) Informalität in flexibler Weise einsetzten, um zum gewünschten Ergebnis zu gelangen. Wenn es sich anbot, griffen sie allerdings auf die formelle Regelungsstruktur zurück, um ihre Interessen durchzusetzen. Das vielschichtige Geflecht von Formalität und Informalität, government und governance, Hierarchie und Verhandlung, das sich erkennen lässt, ist nur angemessen zu beurteilen, wenn diese jeweils getrennt für die Ebene der Gesetzgebung, Durchführung und Finanzierung vorgenommen wird, denn je nach Ebene treten sie in unterschiedlichem Ausmaß und Mischungsverhältnis auf.

Schlüsselwörter :

Bundesstaat Föderalismus Kompetenzverteilung Kinderbetreuung 

Comparing German child care legislation. On the performance and constraints of informal governance in the thicket of the social federal state in Germany

Abstract :

Due to the fact that the German municipalities and Länder failed to fulfill their responsibility to expand child care (especially in Western Germany) over the course of many years, the federal government made two efforts to take over, namely the TAG and the KiföG. While the results of this initiative may be desirable, it is questionable whether this matter is actually in the jurisdiction of the federal state. This situation prompted the author to determine the relevance of informal processes in implementing plans of this nature that concern different levels of government.

By comparing the TAG and the KiföG in the case at hand, the author shows that the actors use informal means in a flexible manner in order to attain the desired results in an environment that has changed due to the federalism reform between 2004 and 2008 and because of a new government. However, they also fell back on formal regulatory structures to achieve their interests whenever it seemed convenient. The analysis yields a complex pattern of formality and informality, government and governance, hierarchy and negotiation. It can only be judged in an adequate manner when it is studied separately for the level of legislation, implementation and financing. The extent and proportion of the components of the pattern vary within these different levels.

Keywords :

Federal state Federalism Allocation of powers Child care 

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Authors and Affiliations

  • Stefan Schieren
    • 1
  1. 1.Fakultät für Soziale ArbeitKatholische Universität Eichstätt-IngolstadtEichstättDeutschland

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