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Die Treuhandstiftung

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Zusammenfassung

Die Treuhandstiftung, die wegen der möglichen verschiedenen vertraglichen Grundlagen juristisch genauer auch als unselbständige Stiftung oder nichtrechtsfähige Stiftung bezeichnet wird, wird definiert als eine Zuwendung von Vermögenswerten durch den Stifter an eine Rechtsperson mit der Maßgabe, die übertragenen Vermögenswerte dauerhaft zur Verwirklichung eines vom Stifter festgelegten Zwecks zu verwenden. Bei dieser Konstellation übereignet der Stifter somit Vermögensgegenstände wie Barvermögen, Wertpapiere oder Immobilien an einen anderen, der als Träger der Stiftung fungiert. Der Träger bzw. Treuhänder der Stiftung erhält das Eigentum allerdings nicht zur freien Verfügung, sondern ist an die Absprachen zwischen ihm und dem Stifter gebunden, die die Verwendung des Vermögens betreffen. In der Regel hat er nach den getroffenen Absprachen den Vermögensstock wie bei einer rechtsfähige Stiftung dauerhaft zu erhalten und die erwirtschafteten Erträge für den vom Stifter bestimmten Zweck zu verwenden.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.MünchenDeutschland
  2. 2.KölnDeutschland
  3. 3.EssenDeutschland

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