Führung für die Zukunft – neue Arbeitskultur und soziale Beziehungen

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Zusammenfassung

Der demografische Wandel sowie weitere Entwicklungen aus dem gesellschaftlichen und technisch-ökonomischen Bereich bringen neue Anforderungen an eine zukunftsorientierte Arbeitskultur und damit auch für die Gestaltung sozialer Beziehungen im Unternehmen mit sich. Auf Basis des Grundprinzips der „Flexicurity“, also der Balance zwischen Flexibilität und Beweglichkeit einerseits sowie Sicherheit und Stabilität andererseits gestalten sich Prozesse und Strukturen künftig in Form variabler Arbeitsbeziehungen, flexibler Arbeitsmodelle, virtueller Teams und Strukturen sowie projektwirtschaftlicher Modelle.

Die Autorinnen Jutta Rump und Silke Eilers zeigen auf, welche Herausforderungen für Führungskräfte sich aus dieser Ausgangslage ergeben und mit welchen konkreten Ansätzen zukunftsorientierter Führung ihnen begegnet werden kann. Dazu gehört, dass Führungskräfte ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und ihre Mitarbeiter bei Erhalt und Förderung von deren Beschäftigungsfähigkeit unterstützen sollten. Dabei gilt es auch, die entsprechenden Freiräume bei ihren Aufgaben einzuräumen. Nicht zu unterschätzen ist die Rolle der Führungskraft als Gestalter von Beziehungen im Team bzw. in der Abteilung. Dazu gehört nicht zuletzt, ein „offenes Ohr“ für die Belange der Mitarbeiter zu haben und diesen regelmäßiges und konstruktives Feedback zu geben.

Anhand einer aktuellen empirischen Erhebung des Instituts für Beschäftigung und Employability im Auftrag der Hays AG wird abschließend aufgezeigt, inwieweit die ausgeführten Ansätze zukunftsorientierter Führung in der Praxis bereits gelebt werden.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.HS LudwigshafenLudwigshafenDeutschland

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