Advertisement

Kunst und Management – Zwei Seiten einer Medaille

Was bereits in der Ausbildung von Künstlern und Kulturmanagern getan werden kann, damit diese später gut zusammenarbeiten
Chapter
  • 2.3k Downloads

Zusammenfassung

Seit einer Studie der Kulturpolitischen Gesellschaft wissen wir, dass es ungefähr so viele Studiengänge gibt, die im engeren oder weiteren Sinne etwas mit Kultur zu tun haben, wie das Jahr Tage hat. Aufgrund großer Nachfrage kommen immer noch neue hinzu. Auch die Kunst-, Film- und Musikhochschulen können nicht allen talentierten Nachwuchskünstlern, die in Scharen zu den Aufnahmeprüfungen strömen, Zugang zum Studium gewähren. Diese Situation kann durchaus verwundern; denn auch 200 Jahre nachdem Gotthold Ephraim Lessing in seinem Trauerspiel „Emilia Galotti“ auf die Frage des Prinzen „Was macht die Kunst?“ den Hofmeister „Prinz, die Kunst geht nach dem Brot“ antworten ließ, hat sich zumindest die finanzielle Situation der Kunst- und Kulturschaffenden kaum geändert. Wegen des Geldes studiert sicher niemand Kunst und auch ins Kulturmanagement wird es keinen ziehen, der ausschließlich dem schnöden Mammon huldigen will. Mithin muss es eine andere Motivation bei jungen Menschen geben, sich auf das Wagnis Kunst und Kultur einzulassen. Bei Künstlern ist man schnell versucht, Leidenschaft oder gar Besessenheit ins Feld zu führen, quasi ein „Nicht anders können“. Bei Kulturmanagern wird es mit der Leidenschaft etwas schwieriger. Kommen sie doch häufig – so auch einige, der in diesem Buch vertretenen – über die Betriebswirtschaft oder Juristerei zum Kulturmanagement.

Literatur

  1. Al Ghusain, M. (2012): Worauf es ankommt – oder: ohne Kunst kein Kulturmanagement, in KM Magazin (67), WeimarGoogle Scholar
  2. Bendixen, P. (2008): Allgemeine Grundlagen des Kulturmanagements, Kulturmanagement & Kulturpolitik, Raabe Verlag, BerlinGoogle Scholar
  3. Biehl-Missal, B. (2011): Wirtschaftsästhetik, Gabler, WiesbadenGoogle Scholar
  4. Blumenreich, U. (2011): Das Studium der Kulturvermittlung an Hochschulen in Deutschland, in Kulturmanagement & Kulturpolitik, Raabe, Dezember 2011Google Scholar
  5. Chiapello, E. (1998): Artistes versus managers, Le management culturel face à la critique artiste, Editions Métailié, ParisGoogle Scholar
  6. Crepaz, L. (2012): Wie viel Kulturmanagement braucht die Praxis?, in KM Magazin, (67), WeimarGoogle Scholar
  7. Frantz, J.; Sievertsen J. U. (2007): Virtuos Führen. Die Meisterklasse des Managements, Hanser Verlag, MünchenGoogle Scholar
  8. Gansch, C. (2006): Vom Solo zur Sinfonie, Eichborn Verlag, FrankfurtGoogle Scholar
  9. Gembris, H.; Langner, D. (2005): Von der Musikhochschule auf den Arbeitsmarkt, Erfahrungen von Absolventen, Arbeitsmarktexperten und Hochschullehrern, Wißner, AugsburgGoogle Scholar
  10. Heinrichs, W. (1993): in Einführung in das Kulturmanagement, Wissenschaftliche Buchgesellschaft DarmstadtGoogle Scholar
  11. Heinze, D. (2011): Im Mittelpunkt steht der Mensch. Der Aufbruch des Kulturbetriebs in ein professionelles Personalmanagement. Kulturpolitische Mitteilungen, 132, I/2011Google Scholar
  12. Klein, A. (2009): Gesucht Kulturmanager, VS VerlagGoogle Scholar
  13. Mandel, B. (2011): Wildwuchs und Überangebot versus Professionalisierung und Profilierung, Kulturpolitische Mitteilungen, 135, IV/2011Google Scholar
  14. Nicolai, A. (1999): Die Fäden zieht immer der Schöpferische, in A. Grosz/D. Delhaes (Hg.), Die Kultur AG, Hanser, MünchenGoogle Scholar
  15. Siebenhaar, K. (2002): Karriereziel Kulturmanagement, Bildung und Wissen Verlag, NürnbergGoogle Scholar
  16. Tröndle, M. (2006): Entscheiden im Kulturbetrieb, Ott Verlag, BernGoogle Scholar
  17. Weinhold, K. (2005): Selbstmanagement im Kunstbetrieb. Handbuch für Kunstschaffende, transcript Verlag, BielefeldGoogle Scholar
  18. Winter, C.; Buschow, C. (2010): Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager. Entwicklung der Qualifikationsanforderungen im Berufsfeld Kulturmanagement in Deutschland, in KM Magazin, (47), WeimarGoogle Scholar
  19. Zimmermann O.; Schulz, G. (2002): Traumberuf Künstler, Bildung und Wissen Verlag, NürnbergGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Hochschule HeilbronnKünzelsauDeutschland

Personalised recommendations