Zukunft der Marktforschung für Wohnimmobilien

Chapter

Zusammenfassung

Die Wohnmarktforschung der Zukunft ist immer stärker Schnittstelle zwischen dem (städte-) baulichen und dem gesellschaftlichen Wandel. Sie muss technische und soziokulturelle Veränderungen identifizieren sowie für Verwerfungen in beiden Bereichen Lösungen anbieten. Dabei gilt es – etwa mit einem Monitoring von regionalen, nationalen und auch globalen Best-Praxis-Modellen – vergleichbare Strukturen zu erkennen und diese dann in lokale Märkte und auch in Stadtentwicklung und Raumplanung zu transferieren. Die Zeiten, in denen der Schwerpunkt der Wohnmarktforschung dabei in der retrospektiven Datenanalyse aus Behördenbeständen und Forschungsprojekten lag, sind lange vorbei. Gegenwärtig sind bereits die in Immobilienportalen entstehenden Daten eine der Hauptinformationsquellen – noch mit dem Schwerpunkt auf Angebot und Nachfrage. Die Zukunft aber gehört einem intensiven Datamining im gesamten Internet.

Die größten Veränderungen sind dabei für die Vermittlungs- und Kommunikationstechnik zu erwarten. Sie sind das verbindende Element zwischen Anbietern und Nachfragern. Entwicklungstreiber sind eine Datenerfassung mit Softwaresensoren in Echtzeit, den sogenannten autonomen Agenten, die Datenauswertung mit künstlicher Intelligenz (KI) und ultralokales Mobil-Marketing („mobil first“).

Literatur

  1. Horx, Matthias. 2009. Das Buch des Wandels. Wie Menschen Zukunft gestalten. 3. Aufl. München: Deutsche Verlags-Anstalt.Google Scholar
  2. Kontradjew, Nikolai D. 1926. Die langen Wellen der Konjunktur. Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik 56:573–609.Google Scholar
  3. Mewes, Wolfgang. 1972. Die kybernetische Managementlehre (EKS). 4. Bd. Frankfurt a. M.: Mewes Verlag.Google Scholar
  4. Thomsen, Lars. 2013. Trendwatch 520 Wochen Zukunft, 2013, future matters AG, Zürich Übersicht der Trends, Szenarien und Explorationen der Zukunftsforscher von future matters für die kommenden zehn Jahre.Google Scholar
  5. von Weizsäcker, Ernst Ulrich. 2010. Faktor Fünf. Die Formel für nachhaltiges Wachstum. München: Droemer Verlag.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.iib-InstitutSchwetzingenDeutschland

Personalised recommendations