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Die sieben Todsünden der Ökonomie aus der Sicht von Friedrich List

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Zusammenfassung

Die christliche Philosophie des Mittelalters wird als Scholastik bezeichnet. Einer der namhaften Scholastiker des frühen Mittelalters war Petrus Lombardus (gest. 1164), der sich, indem er sich auf das Johannes-Evangelium berief, mit den Sünden beschäftigte, die den Verlust des Gnadenstandes zur Folge haben und somit den geistigen Tod des Menschen herbeiführen. Wer sich diese Todsünden zu Schulden kommen lasse, komme unweigerlich ins Fegefeuer und danach in die Hölle. Nur, wer Buße tue, seine Sünden bereue, Ablass zahle und versuche, ein gottgefälliges Leben zu führen, könne auf die Gnade der Erlösung hoffen und in den Himmel kommen. Dabei nennt Lombardus sieben Todsünden, die er als unverzeihliche sittliche Abnormität bezeichnet. Es sind dies: die Hochmut, der Geiz, die Wollust, der Zorn, die Völlerei, der Neid und die Trägheit des Herzens, d.h. der Egoismus.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.ReutlingenDeutschland

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