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Praktische Umsetzung

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Zusammenfassung

Um positive Interventionen wirkungsvoll einzusetzen, ist es sinnvoll, sie in ein Gesamtkonzept einzubinden. Jede authentisch eingeführte Positive Intervention hat zwar bereits kurzfristige positive Effekte (Kap. 3). Langfristig bleibt sie jedoch ein Tropfen auf den heißen Stein. Ziel von Positiven Interventionen ist es, Elefant und Reiter (Kap. 1) so zu schulen, dass sie auch langfristig leistungsfähig bleiben. Dabei arbeitet der Praxisansatz nach den gleichen theoretischen Grundlagen, die oben beschrieben wurden (Kap. 5): Mit Zielorientierung, Engagement, sozialen Beziehungen, positiven Gefühlen und Sinnvermittlung. Ressourcen werden nur dann bereitgestellt, wenn eine Abteilung oder die Unternehmensspitze einen Mehrwert in der „positiven Evolution der Unternehmenskultur“ sieht. Das fängt bereits in der Vorbereitungsphase an (Abschn. 6.1), die ein grundsätzliches Einverständnis aller Beteiligten zum Ziel hat. Die Phasen „Ausgangssituation erfassen“ (Abschn. 6.2) und „Zieldefinition“ (Abschn. 6.1.3) können auch in umgekehrter Reihenfolge verlaufen, je nach Erkenntnisstand im Unternehmen. Die Ausgangssituation ist zum Beispiel die durch eine Befragung festgestellte momentane Zufriedenheit der Mitarbeiter. Ziele könnten in der verbesserte Teamfähigkeit oder stärkeren Zielorientierung bestehen. Aus dem gesetzten Ziel geht die Wahl der Interventionen hervor (Abschn. 6.3), deren Effekt danach evaluiert wird (Abschn. 6.4). Das Ergebnis wird mit dem Gesamtkonzept verglichen. Daraus ergibt sich das weitere Vorgehen Abschn. 6.5).

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.HamburgDeutschland

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