Ethik in der Bahai-Religion

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Zusammenfassung

»Der Hauptzweck, der den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Verbundenheit unter den Menschen zu pflegen.« Mit diesem Aufruf wendet sich Baha’ullah (1817–1892), der Stifter der Bahai-Religion, an alle Menschen der Welt. Seine Botschaft soll ein kosmopolitisches Bewusstsein hervorrufen, welches von der Vision eines friedlichen Zusammenlebens aller Völker und Nationen getragen ist. »Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger«. Die neuzeitliche Idee des Weltbürgertums wird in der Bahai-Lehre zum religiösen Credo erhoben. Das Bewusstsein der Einheit aller Erdenbewohner bekommt dadurch nicht nur ein moralisches Fundament, sondern auch eine konkrete Gestalt.

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Weiterführende Literatur des Autors

  1. Dustdar, Farah: Abschied von der Macht. Demokratie und Verantwortung, Frankfurt/Main 1999.Google Scholar
  2. —: Vom Mikropluralismus zu einem makropluralistischen Politikmodell. Kants wertgebundener Liberalismus, Berlin 2000.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.KirchbergLuxemburg

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