Advertisement

Planung und Kontrolle

Chapter
  • 5.5k Downloads

Zusammenfassung

Der Begriff der Planung wird in den betriebswirtschaftlichen Diskussionen mit folgenden Merkmalen verwendet:

  • Planung ist ein bewusster, sich an Zielen orientierter Prozess;

  • Planung bezieht sich auf zukünftige Handlungen und

  • Planung erfordert einen Informationsverarbeitungsprozess. Ohne das relevante Wissen kann nicht geplant werden.

Wie sieht ein üblicher Planungsprozess nun in Steuerabteilungen aus (s. Abb. 7.1)?

Die Informationsdichte ist vielfach aufgrund fehlender Informationen zu jeder steuerlich relevanten Konzerngesellschaft nicht hoch genug, um die genannten drei Merkmale mit Inhalt füllen zu können.

Die Kontrolle als weiteres wesentliches Element zielt auf den Vergleich des eingetretenen Ist mit einem vorgegebenen Soll. Die Kontrolle kann zudem der Dokumentation, der Erhöhung des Handlungspotenzials und der Verhaltensbeeinflussung dienen. Der Dokumentation als zweckgerichtete Kontrolle kommt insbesondere im hoheitlichen mit Eingriffszwängen belegten Steuerrecht besondere Bedeutung zu. Denn Dokumentationen sind im Steuerrecht in vielfacher Weise durch extern gesetzte Normen vorgeschrieben.

Daneben kann die Kontrolle in der Erhöhung des Handlungspotenzials einen Lernprozess beim Kontrollierten bewirken, der sich bei der Ergebniskontrolle auf den Istwert etwa zur Erreichung eines gesetzten Ziels auswirkt und für den Sollwert eine etwaige Korrektur von unrealistischen Leistungsnormen bewirkt.

Literatur

  1. Horvàth, Peter. 2006. Controlling, 10. Auflage. München.Google Scholar
  2. Weber, Jürgen und Utz Schäffer. 2008. Einführung in das Controlling, 12. Aufl. Stuttgart.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.MonheimDeutschland

Personalised recommendations