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Designgrundlage Ergonomie 2: Interface-Design

Chapter

Zusammenfassung

In Fortsetzung des in den Abschnitten 2.3, 5.5, 6.1 und 6.2 dargestellten Ansatzes zu einer neuen Designinformatik und -pragmatik ist das Interface diejenige Teilgestalt eines Produkts oder Fahrzeugs, an der die diesbezügliche Bestätigung bzw. Handlungsfolge durchgeführt wird. Diese ergibt sich aus der vorausgehenden Wahrnehmung des Fahrzeugs in seiner Umwelt und des Interface sowie der Erkennung des Betriebszustandes und der Bedienung.

Voraussetzungen des Interface-Designs ist damit immer die Festlegung der Mensch- Fahrzeug-Interaktion, häufig auch als Interaction-Design bezeichnet. In der historischen Betrachtung hieß dieser Entscheidungsschritt auch „Bedienungs-Philosophie“ über die Steuerungs- oder Bedienungshandlungen, die der Fahrzeugführer durchführen musste. Diese Handlungen folgen aus der Erkennung des Betriebszustandes und nach einem gelernten „inneren Modell“, bei historischen Fahrzeugen auch nach den Befehlen eines Vorgesetzten (Kapitän!) oder gemäß den Instruktionen einer Bedienungsanleitung. Erste Bedienungsanleitungen sind aus der Waffentechnik bei der Einführung der Gewehre bekannt (Wallenstein im 30-jährigen Krieg im 17. Jahrhundert und England im 18. Jahrhundert).

Ziel und Ergebnis des Interface-Designs ist aber nicht nur die Art eines Bedienelements und Interface, sondern auch deren ästhetische und informative Gestaltung.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität StuttgartStuttgartDeutschland

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