Advertisement

Perspektivwechsel in der Beratung der Zielgruppe 50plus

Chapter
  • 1.5k Downloads

Zusammenfassung

Die herkömmliche Altersvorsorgeberatung richtet sich meist an Kunden im Alter von 25 bis etwa 50 Jahren und zielt in erster Linie auf den Vermögensaufbau. Die Ruhestandsplanung schafft als neuer Beratungsansatz einen Perspektivwechsel, indem die konkrete Nutzung des für den Ruhestand angesparten Vermögens in den Mittelpunkt gestellt wird. Daraus ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten in der Beratung der Zielgruppe 50plus. Bisher wird das Thema Ruhestandsplanung nur von einer sehr kleinen Anzahl spezialisierter Finanzberater systematisch umgesetzt. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Struktur des Geldvermögens, dass insbesondere bei vermögenden Kunden in der Zielgruppe 50plus ein akuter Handlungsbedarf besteht. Denn das für den Ruhestand angesparte Vermögen liegt zu großen Teilen in niedrigverzinsten Anlagen und ist nicht ruhestandsgerecht investiert.

Literatur

  1. Bühler W (2009) Finanzplanung im Ruhestand. Linde, WienGoogle Scholar
  2. Deutsche Aktuarvereinigung e. V. (2014) Sterbetafel der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. (DAV 2004 R, 2. Ordnung)Google Scholar
  3. Deutsche Bundesbank (2013) Vermögen und Finanzen privater Haushalte in Deutschland, Ergebnisse der Bundesbankstudie, Deutsche Bundesbank Online. http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Monatsberichtsaufsaetze/2013/2013_06_phf_studie.pdf?__blob=publicationFile. Zugegriffen: 11. Juli 2014 (Stand: 2013)
  4. Deutsche Rentenversicherung Bund (2014) Rentenversicherung in Zahlen (2014), Deutsche Rentenversicherung Online. http://www.deutscherentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/238692/publicationFile/61815/01_rv_in_zahlen_2013.pdf
  5. Farkas-Richling D, Fischer T, Richter A (2012) Private Banking und Family Office. Schäffer-Poeschel, StuttgartGoogle Scholar
  6. Friess T, Huber M (2005) Finanzcoach für den Ruhestand. Redline Wirtschaft, Frankfurt a. M.Google Scholar
  7. Gassmann O, Reepmayer G (2006) Wachstumsmarkt Alter – Innovationen für die Zielgruppe 50+. Carl Hanser, MünchenGoogle Scholar
  8. Gehwald M, Naumann S (2011) Investmentfonds – Eine Branche positioniert sich. Springer, HeidelbergGoogle Scholar
  9. Giereth T (2006) Age Power 2010 – erfolgreiches Best Ager-Marketing. Mit strategischer und psychologischer Ausrichtung zur richtigen Kommunikation in gesättigten Märkten. Diplomica, HamburgGoogle Scholar
  10. Hartmann A, Müller W (2013) Altersvorsorge: Wie der Staat Ihre Rente verdoppelt. Focus Online. http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/tid-25461/altersvorsorge-rente-verdoppeln-betriebsrente-alle-fuer-einen-einer-fuer-alle-_aid_735219.html. Zugegriffen: 11. Juli 2014 (Stand: 2013)
  11. Hunke R, Gerstner G (2006) 55plus Marketing – Zukunftsmarkt Senioren. Gabler, WiesbadenGoogle Scholar
  12. Levknecht G (2004) Vertrieb in Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Versi-cherungsdienstleistungen. GRIN, MünchenGoogle Scholar
  13. Statistisches Bundesamt (2014) Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Statistisches Bundesamt, WiesbadenGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.DarmstadtDeutschland
  2. 2.Frankfurt am MainDeutschland
  3. 3.WitzhaveDeutschland

Personalised recommendations