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Wirtschaftliche Techniken

Chapter

Zusammenfassung

Eine Wirtschaftslehre kann sich auch mit wirtschaftlichen Techniken beschäftigen. Unter diesen „Techniken“ werden hier Methoden und Instrumente verstanden, die spezifisch für die kaufmännische oder volkswirtschaftliche Tätigkeit entwickelt wurden, also z. B. kaufmännische Buchführung, Rechnungswesen, Investitionsrechnung, oder auch volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, Pensionsberechnungen (Aktuarwissenschaft), usw.

Man kann sich fragen, ob sie nicht dem Paradigma des „richtigen Handelns“ angehören. Der Unterschied besteht darin, dass das „richtige Handeln“ eher der Zieldefinition und -erreichung dient, also den Zweck (und, wie im PDCA-Zyklus, ein dazu gehörendes formales Vorgehen) beschreibt; die hier beschriebenen Techniken sind eher Mittel zum Zweck. Ähnliches gilt z. B. für Techniken der Steuererhebung und -verwendung, soweit sie finanzwissenschaftlichen Zielen dienen. Das Verhältnis ist also so ähnlich wie das zwischen Innerer Medizin und Radiologie.

Das Leitthema dieses Kapitels besteht darin, einige ökonomische Techniken in ihrer Entwicklung nachzuzeichnen.

Beispielhaft werden dabei
  • für kaufmännische Techniken die Buchführung und Investitionsrechnung,

  • für Branchen-, Funktions- und interdisziplinäre Theorien – oft auch als spezielle Betriebswirtschaftslehren zusammengefasst – die Bankbetriebslehre, Personalwesen und Produktionstheorie,

  • für volkswirtschaftliche Techniken die Aktuarwissenschaft und die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung beschrieben.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.FOM Hochschule für Oekonomie und ManagementEssenDeutschland

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