Drehstromgrößen in Raumzeigerdarstellung

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Zusammenfassung

Die „Raumzeigerdarstellung“ wurde anfangs nur zur Beschreibung des magnetischen Feldes von Drehfeldmaschinen entwickelt. Sie wird wegen der erheblichen Vereinfachung und Anschaulichkeit heute auch für die Beschreibung von Strömen und Spannungen in Mehrphasensystemen eingesetzt. Bei Stromrichterspeisung ist die Leiterspannung durch Schaltvorgänge bestimmt, d. h. sie kann nur bestimmte (diskrete) Werte annehmen. Die Raumzeigerdarstellung der Spannungen wird daher für jeden Schaltzustand des Wechselrichters jeweils einen Punkt in der αβ-Ebene abbilden. So hat ein Zweipunkt-Wechselrichter 8 Schaltzustände, so dass max. 8 Punkte dargestellt werden können. Im Falle des Zweipunkt-Wechselrichters liegen im Nullpunkt die Punkte 7 und 8 übereinander, d. h. sie sind redundant. Es sind also nur 7 Punkte sichtbar. Der Dreipunkt-Wechselrichter zeigt bei 27 Schaltzuständen 19 verschiedene Punkte (Spannungsraumzeiger), d. h. auch hier treten redundante Spannungsraumzeiger auf.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.FB VII - ElektrotechnikBeuth Hochschule für Technik BerlinBerlinDeutschland

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