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Soziologie der Gewalt

Ein Beitrag zur Theorie der gesellschaftsbildenden Kräfte
Chapter
Part of the Klassiker der Sozialwissenschaften book series (KDS)

Zusammenfassung

In den Paradoxen von heute liegt die Wahrheit von morgen. So mag der Satz gewagt werden, dass sich die Gewalt überlebt hat. Sie war eine Form in der feudalen und frühkapitalistischen Welt, um Neuverteilungen der gesellschaftlichen Gewichte zu bewirken, aber ihre Zeit ist vorbei. Die Gründe dafür sind unschwer zu erkennen: Der primitive Mensch hat die Ehrfurcht vor der Stärke. Aus dem homerischen Epos spricht die uneingeschränkte Bewunderung physischer Kraft. Dem Starken, welcher jeden Feind niederschlagen kann, beugt sich der Anhang. Und wenn auch nicht Stärke allein zum Führer macht, so kann doch nur der Starke helfen. Er ist der Träger des Charismas, göttliche Kraft kann nur im Starken wohnen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.New YorkUSA

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