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Der politische Handlungsraum am Beispiel der Stammzellenforschung

  • Carsten StarkEmail author
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Zusammenfassung

Der gesellschaftliche Diskurs zur Bioethik oder Biopolitik ist ein modern medial inszenierter Diskurs par excellence. Ein kurzer Blick in die Internetarchive einiger wichtiger Zeitungen offenbart dies. Alleine in den Archiven von FAZ, Süddeutsche, Zeit und Spiegel findet man eine Unmenge Artikel, die in irgendeiner Weise das Thema Stammzellenforschung behandeln. Erweitert man die Suche um Begriffe wie Präimplantationsdiagnostik, Keimbahnmanipulation, Klonen, Biobanken usw. wird aus der Vielfalt der Meldungen ein undurchdringlicher Argumentationsdschungel. Und dies offenbart sich nicht nur dem interessierten Zeitungsleser, sondern auch den politischen Protagonisten des Diskurses. Auch stützen sich die Argumentationen oft auf unterschiedliche Sachverhalte, je nach dem, welche Praxis der Forschung gerade welchem Standpunkt Geltung zu verleihen mag. Der in den Zeitungen ausgetragene Diskurs zur Bioethik scheint einheitlich, ein in sich geschlossenes Gebilde von Argumenten zu sein, und sollte doch erheblich differenzierter stattfinden.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Hochschule HofHofDeutschland

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