Non-Profit-Organisationen (Non-Profit-Organisation/en (NPO)) weisen aus vielen Perspektiven Besonderheiten auf, die sich einerseits empirisch belegen lassen, die andererseits aber auch auf einer besonderen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit beruhen. Ein empirischer Befund ist, dass sich NPO oft aus öffentlichen Mitteln oder durch private Geldgeber finanzieren und auf freiwilliges Engagement angewiesen sind (vgl. z. B. Anheiner u. a. 2007, 34). Ebenso kann beobachtet werden, dass sie sich häufig mildtätigen und gemeinnützigen Anliegen widmen. Sie erfüllen damit Zwecke, denen sich gewinnorientierte Unternehmen oder auch die Politik auf Grund von fehlenden Profitaussichten, seien es Wählerstimmen oder pekuniäre Interessen, nicht annehmen (vgl. z. B. Bruhn 2005, 27 ff). Damit scheint auch ihr Management – ob professionell oder nicht – auf den ersten Blick nicht oder zumindest weniger den Zwängen des Marktes unterworfen, sondern einem höheren Anspruch verpflichtet zu sein. Da NPO keine wirtschaftlichen Interessen verfolgen, unterliegen sie oft der Einschätzung, dass sie aus altruistischen Motiven heraus einen guten Zweck befördern. Dies führt im Ergebnis dazu, dass die NPO in der Regel als notwendig und hilfreich und mithin als glaubwürdiger und vertrauenswürdiger als Wirtschaftsunternehmen oder politische Institutionen wahrgenommen werden.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2013

Authors and Affiliations

  • Philipp Hirth
    • 1
  1. 1.Technische Universität KaiserslauternKaiserslauternDeutschland

Personalised recommendations