Baukosten und Finanzierung

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Zusammenfassung

Nach der für die Kostenermittlung von Hochbauten notwendigen Darstellung der Grundlagen zur Berechnung der Flächen- und Rauminhalte (Normen und Verordnungen) werden die Kostengruppen nach Kostengliederung der DIN 276 eingehend dargestellt. Die für eine aktuelle oder zurückliegende Ermittlung der Kostenrichtwerte erforderliche Anwendung der Baupreisindizes für die Bauwirtschaft wird mit umfangreichem statistischen Datenmaterial ermöglicht. Ebenso werden dann mithilfe der in umfangreichen statistischen Daten dargestellten Kostenkennwerten gemäß NHK 2010 die Herstellkosten von Hochbauten ermittelt, wobei der Anteil einzelner Leistungen oder Gewerke mittels Wägungsanteile bestimmbar ist. Die Kostenschätzung für Ingenieurbauwerke erfolgt nach den Richtwerten für deren spezifischen und geschätzten Materialverbrauch.

Die Kosten für Beratende Ingenieurleistungen bestimmen sich nach der HOAI, wobei hier die beiden in der späteren Berufspraxis der Studierenden des Bauingenieurwesens möglicherweise öfters vorkommenden Leistungsbilder besonders hervorgehoben werden, nämlich die Bauleitplanung sowie die Tragwerksplanung.

Zwecks Ermittlung der Kosten der Baunebenleistungen (KG 700) wird mithilfe der Verwaltungsgebührenordnung die Ermittlung der Gebühren der Behörden sowie mithilfe des Gerichts- und Notarkostengesetzes die Gebühren für Gerichte und Notare ermöglicht.

Die Ermittlung des Bodenwertes unbebauter Grundstücke wird mithilfe des Bodenrichtwertes nach der Immobilienverordnung dargestellt; die Wertermittlung von Grundstücken und Gebäuden erfolgt mithilfe der in der neuen Immobilienwertermittlungsverordnung dargestellten Sachwert- , Ertragswert,- und Vergleichswertverfahren. Zur Ermittlung der Finanzierungskosten baulicher Anlagen werden umfangreiche statistische Datenreihen zur Verfügung gestellt und die Möglichkeiten privater Finanzierungs- und Besicherungsinstrumente und deren vergleichende Konditionen aufgezeigt. Für die Finanzierung von Bau und Betrieb Öffentlicher Bauten werden verschiedene Modelle der Private Public Partnership (Betreiberoder ÖPP-Modelle) im Überblick dargestellt.

Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen von Gebäuden erfolgt durch eine eingehende Beschäftigung mit den Kapitalkosten, den Bewirtschaftungskosten, den Betriebskosten, den Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Reparaturkosten, den Verwaltungskosten sowie den Baunutzungskosten.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.FH AachenAachenDeutschland

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