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Erzählungen und die partizipative Governance der Grünen Nanotechnologien. Methodologische und methodische Überlegungen

  • Willy ViehöverEmail author
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Zusammenfassung

Der folgende Beitrag will im Anschluss an die konzeptionellen Überlegungen meines voranstehenden Beitrages zur narrativen Diskursanalyse einige Hinweise bzgl. der Frage- und Analyseperspektive sowie der Methodik geben und dies anhand von Beispielen aus dem Bereich der partizipativen Governance der Wissensproduktion im Feld der Nanotechnologien illustrieren. Dabei geht der Beitrag von der Annahme aus, dass sich narrative Diskursanalyse und Konzepte der Governance-Forschung fruchtbar verbinden lassen könnten, ohne dass die notwendige Begründungsarbeit an dieser Stelle geleistet werden könnte. In der deutschen Governance-Diskussion – dies sei dem Leser zur Hintergrundinformation vorausgeschickt – bezieht sich der Begriff der Governance zumeist auf Prozesse nicht-hierarchischer Handlungskoordination, in komplexen, oft polyzentrischen Handlungs- und Entscheidungsstrukturen, in denen sowohl staatliche als auch nicht-staatliche Akteure involviert sind oder sein können. Zumeist in Absetzung zum Begriff der Steuerung betont der Governance-Begriff die Bedeutung institutioneller Regelungsstrukturen bei der Strukturierung und Koordination von Handlungen und Praktiken. Dies gilt auch für die Governance der Wissensproduktion. Ohne dies an dieser Stelle genauer begründen zu können, nehme ich jedoch erstens an, dass Governance-Prozesse nicht nur auf Kooperation und Konsensbildung beruhen, sondern in hohen Maße durch Konflikt und Dissens geprägt sind, wobei prinzipiell auch nicht die produktive Rolle von Dissens zu unterschätzen ist. Zweitens möchte ich behaupten, dass narrative Diskurse, die durch einen Konflikt der Interpretationen über die Angemessenheit von Innovationsprogrammen geprägt sind, nicht nur die Prozesse der Handlungskoordination von Stakeholdern und anderer am Diskurs teilhabender Akteure strukturieren, sondern bereits bei der Konstitution eines entsprechenden Politikfeldes und der diesbezüglichen Strukturierung der Definitionsverhältnisse – dies umgreift u. a. agenda-building und agenda-setting Prozesse) – sowie bei der Legitimation der innovationspolitischer Programme eine zentrale Rolle spielen. Insofern bildet die Annahme, dass auch im innovationspolitischen Feld der so genannten Nanotechnologien zivilgesellschaftliche Akteure an dem konflikthaften Prozess der Wissens- und Technikproduktion teilhaben, die Hintergrundthese der folgenden im Wesentlichen illustrativen Zwecken dienenden methodischen und methodologischen Überlegungen. Die anschließende Diskussion will jedoch keinerlei Anspruch erheben, die Breite und Dynamik des trans- und international sich vollziehenden nanotechnologischen Governance-Diskurses erfasst zu haben. Ebenso wenig rekurriere ich an dieser Stelle auf die aktuell diskutierten Probleme der Governance-Forschung.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Lehstuhl für SoziologieUniversität AugsburgAugsburgDeutschland

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