Strategie, Positionierung und Geschäftsmodell

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Zusammenfassung

Gerade in einer immer komplexer und unsicherer werdenden Umwelt erweisen sich Strategien als wichtige Orientierung und Entscheidungshilfe. Der Transformationszyklus, wie er in Kap. 1 beschrieben ist und der sich mit seinen Themen durch alle Kapitel zieht, beginnt mit dem Entwurf der richtigen Strategien für das Unternehmen, speziell im Hinblick auf die Innovationsaktivitäten. Dies gilt für Unternehmensstrategien, Geschäftsfeldstrategien und Funktionalstrategien, wie z.B. Personalstrategien. Insbesondere mit Blick auf die Schaffung von Wettbewerbsvorteilen ist auch eine Innovationsstrategie erforderlich. Deshalb bedarf es eines systematischen und methodischen Vorgehens, um damit das Entstehen von Innovationen weg von der reinen Willkür hin zu gezielten Entscheidungen und wirtschaftlich erfolgreichen Umsetzungen zu bringen. Aufbauend auf diesen Entscheidungen gilt es, die Positionierung und die Fragestellung, welche Märkte und Kunden mit welchen Produkten und Dienstleistungen bedient werden sollen, zu definieren. Um dies herauszufinden, bedarf es der gezielten Beobachtung der oft schnelllebigen und turbulenten Märkte und des Wettbewerbs. Hierbei kann die strategische Frühaufklärung helfen. KMU können demnach erfolgreicher sein, wenn sie schnell und zielgerichtet auf Umweltsignale reagieren. Die Folgen können schwerwiegend sein, wenn Unternehmen die Zeichen kleiner Veränderungen nicht rechtzeitig erkennen oder falsch einschätzen. Ist die Innovationsstrategie definiert und die Positionierung (s. Abschn. 3.3) abgeschlossen, muss ein passendes Geschäftsmodell entwickelt werden, in dem das Portfolio festgelegt und die Ziele definiert werden. Dazu zählen auch die Überlegungen, wie das Unternehmen sich langfristig vom Wettbewerb differenzieren will.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Hochschule KoblenzKoblenzDeutschland
  2. 2.Consulting – Coaching – InterimsmanagementJüchenDeutschland

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