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Exportbasistheorie

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Zusammenfassung

Bei der Exportbasistheorie handelt es sich um einen Ansatz, der die Dynamik der Entwicklung von Regionen auf die dort ansässigen Branchen zurückführt. Zentraler Wachstumsmotor einer Region sind dieser Theorie zufolge Branchen, die Güter in andere Regionen exportieren. Durch die regionale Produktion und den anschließenden Güterexport fließt Geld aus anderen Regionen in die produzierende und exportierende Region. Das dadurch steigende regionale Einkommen hat weit reichende Wirkungen, denn es wird wieder ausgegeben – und zwar zum Teil für lokale Güter und Dienstleistungen, das heißt für solche, die in der Region selbst produziert oder gehandelt werden. Wegen der Verstärkung der Nachfrage nach lokalen Gütern nimmt auch die lokale Produktion zu. Damit ist der Effekt aber noch nicht erschöpft, denn im Weiteren entstehen für die heimische Region weitere positive Wirkungen. Daran zeigt sich, dass die Entwicklung einer Region im Sinne der behandelten Theorie von sogenannten Basissektoren abhängt, die Folgewirkungen auf den lokal orientierten Sektor generieren.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.Lehreinheit für VolkswirtschaftslehreUniversität PassauPassauDeutschland

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