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Steuerung

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Zusammenfassung

„Steuerung“ als Aufgabe des Controllers zu bezeichnen, ist insofern etwas missverständlich, als es die Aufgabe des Managements und nicht des Controllers ist, die eigentlichen Entscheidungen zur Steuerung der Unternehmen zu treffen. Aber der Controller kann und sollte dabei aktiv unterstützen. Er ist der „Business Partner“ des (Top-)Managers, oder auch, ein gängiger Vergleich, der Co-Pilot, Lotse oder Navigator. Konkret übernimmt der Beteiligungscontroller in dem Rahmen sowohl Aufgaben in den Gesellschaften selbst als auch Aufgaben in der Zentrale. Typische Aufgaben in der Gesellschaft sind Schulungen, insbesondere im Sinne von Information über die Konzernstandards im Controlling. Nur in Ausnahmefällen wird der Beteiligungscontroller in den Gesellschaften selbst „controllen“, denn dies wird – abhängig von deren Größe – in der Regel das dezentrale Controlling in den Beteiligungen selbst übernehmen. Wichtige Aufgaben in der Zentrale umfassen die Koordination und die gesellschaftsübergreifende Analyse. Ein guter Beteiligungscontroller kann eventuell aber auch wertvolle Dienste als „ehrlicher Makler“ leisten. Da er sowohl die Situation in den Gesellschafter als auch in der Zentrale kennt, kann er sich für den Ausgleich von Interessen einsetzen. Benchmarking ist eine weitere typische Aufgabe für den Beteiligungscontroller, verfügt er doch über Daten aller Gesellschaften, die als Basis hierfür dienen können.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Fakultät Wirtschaft und RechtHochschule PforzheimPforzheimDeutschland

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