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Grundlagen der Unternehmensbewertung

  • Susann Ihlau
  • Hendrik Duscha
  • Steffen Gödecke
Chapter

Zusammenfassung

Bewerten heißt vergleichen. Die Besonderheiten der KMU führen aber gerade dazu, dass sie nicht so einfach mit großen börsennotierten Unternehmen vergleichbar sind. Das macht ihre Bewertung komplex. Der Preis für ein Unternehmen bildet sich am Markt durch Angebot und Nachfrage und ist letztlich das Ergebnis einer Verhandlungssituation. Der Wert eines Unternehmens kann jedoch unterschiedlich sein, je nach subjektivem Nutzen des Bewertungssubjektes. Die Auswahl des Bewertungsverfahrens hängt eng mit dem Bewertungsanlass und dem Bewertungszweck zusammen. Marktpreisorientierte Bewertungsverfahren bieten sich vornehmlich im Transaktionsumfeld oder zur Plausibilisierung von Werten an. Insbesondere Bewertungsanlässe, in denen keine freie Verhandlungssituation bezüglich des Preises gegeben ist, wie die Ermittlung von Abfindungs- und Ausgleichsansprüchen, die Ermittlung einer steuerlichen Bemessungsgrundlage oder die Absicherung einer Finanzierung bedürfen einer fundamentalen Bewertung. Als Gesamtbewertungsverfahren im Transaktionsumfeld bietet sich das gängige DCF-Bruttoverfahren an. Bei dominierten Bewertungsanlässen wird in Deutschland in der Regel das Ertragswertverfahren angewandt. Bei Bewertungen für steuerliche Zwecke besteht die Möglichkeit, das vereinfachte Ertragswertverfahren anzuwenden. Den Einzelbewertungsverfahren mit den Ausprägungen Substanzwert und Liquidationswert kommt meist nur eine Bedeutung als Wertuntergrenze zu. In diesem Abschnitt werden die einzelnen Bewertungsverfahren dargestellt und erläutert.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2013

Authors and Affiliations

  • Susann Ihlau
    • 1
  • Hendrik Duscha
    • 2
  • Steffen Gödecke
    • 3
  1. 1.DüsseldorfDeutschland
  2. 2.DüsseldorfDeutschland
  3. 3.DüsseldorfDeutschland

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