Advertisement

Personaler und Digital Natives

  • Wolfgang AppelEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Wer in den Morgenstunden öffentliche Verkehrsmittel benutzt, der kennt die äußeren Attribute der Digital Natives zur Genüge: halbwüchsige Jungen und Mädchen, scheinbar nachlässig gekleidet und mit desinteressiertem Blick, mit Kopfhörern, aus denen scheppernde Musik dringt, und die Augen auf ein Smartphone in der Hand gerichtet. Sie erscheinen abgekapselt, fremd, oft abweisend. Als Mitglied der arrivierten „Baby Boomer“-Generation wird man sich fragen: Sind das die Menschen, die in zwanzig, dreißig Jahren meinen Platz im Unternehmen einnehmen können? Werden diese so andersartigen jungen Leute in einer Generation für meine Pflege sorgen und aufkommen? Oder ist die nachwachsende Generation nicht bloß Nutznießer der gewaltigen Wohlstands- und Bildungsexpansion der letzten 60 Jahre, „die gar nicht weiß, wie gut es ihr geht“?

Wir wollten uns mit diesem ersten, zugegebenermaßen oft verwirrenden Eindruck und einer häufig von Pessimismus geprägten öffentlichen Diskussion über die Werte und Interessen junger Menschen nicht zufrieden geben, sondern hinter die selbstgewählte Fassade von Coolness und Überheblichkeit schauen. Ein Ergebnis unserer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Jungen und Mädchen heute ist dieses Buch, das einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion leisten soll, aber auch mit überraschenden Befunden und provokanten Thesen aufwartet.

Literatur

  1. 1.
    Biemann T, Weckmüller H (2013) Generation Y: Viel Lärm um nichts. PERSONALquarterly 65(1):46–48Google Scholar
  2. 2.
    Böhlich S (2009) Personalmarketing umkrempeln. Personal 61(11):42–44Google Scholar
  3. 3.
    Goebel W, Ochs C (2013) Im Dialog in die Arbeitswelt von morgen. Personalwirtschaft(2):43–45Google Scholar
  4. 4.
    Henzler H (2013) Raus aus der Komfortzone. Handelsblatt, Ausgabe vom 11.3.2013, S 48Google Scholar
  5. 5.
    Hiltmann H (2013) Wenn Azubis den Chef anleiten. Personalmagazin (3):38–40Google Scholar
  6. 6.
    Manzel J, Griese H, Scheer A (Hrsg) (2003) Theoriedefizite der Jugendforschung: Standortbestimmung und Perspektiven. Weinheim, S 170Google Scholar
  7. 7.
    Opaschowski HW (2009) Wohlstand neu denken. Gütersloh 22–24Google Scholar
  8. 8.
    Prensky M (2001) Digital Natives, Digital Immigrants. On the Horizon 9(5):1–6Google Scholar
  9. 9.
    Scholz C (2012) Generation Z als Nachfolger der Generation Y? Standard, Ausgabe vom 7./8.2012, Seite K18Google Scholar
  10. 10.
    Weiguny B (2012) Generation Weichei. FAZ Sonntagszeitung, Ausgabe vom 23.12.2012, S 27Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.Fakultät für WirtschaftswissenschaftenHochschule für Technik und Wirtschaft des SaarlandesSaarbrückenDeutschland

Personalised recommendations