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Mathematische Gesetzmäßigkeiten in der Blattstellungslehre

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Zusammenfassung

Die Natur erzeugt eine nahezu unbeschränkte Vielfalt an Formen und Farben, allein die Vielgestaltigkeit der Pflanzen erscheint unermesslich. Einige charakteristische Muster jedoch scheinen in der Natur wiederzukehren.

Beispielsweise wird die scheinbar wahllose Verteilung von Einzelblüten in dem Blütenstand einer Sonnenblume vom Auge als Anordnung von links- bzw. rechtsdrehenden Spiralen erkannt. Ähnliche Spiralbildungen finden sich nicht nur in den Blütenständen einer Großzahl anderer Blumen, sondern auch in dem Arrangement von Fruchtblättern eines Kiefernzapfens oder einer Ananasfrucht oder an den Laubblättern einer Sprossachse.

Untersuchen wir die Anordnungen der Blattansätze auf mathematische Regelmäßigkeiten, so führen uns unsere Beobachtungen zur Theorie der Fibonaccizahlen und über diese zum Goldenen Schnitt. Im Folgenden wollen wir die Zusammenhänge zwischen Blatt- bzw. Blütenwachstum, Fibonaccizahlen und Goldenem Schnitt näher betrachten und auf dieser Grundlage ein Modell aufstellen, welches in der Lage ist, die Anordnung der Blüten zu simulieren.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.FB MathematikUniversität HamburgHamburgDeutschland
  2. 2.FB MathematikUniversität HamburgHamburgDeutschland
  3. 3.FB MathematikUniversität HamburgHamburgDeutschland

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