Advertisement

FlexiBalance-Evaluation eines Modells familienorientierter Zeitarbeit als Instrument für innovative Arbeitsgestaltung

Chapter

Zusammenfassung

Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist aus einer Makroperspektive derzeit durch zwei maßgebliche Trends gekennzeichnet: dem demografischen Wandel hin zu alternden Beschäftigtengenerationen auf der einen Seite und dem sich immer stärker abzeichnenden, branchenübergreifenden Fachkräftemangel auf der anderen Seite. Trotz eines mittlerweile breiten Diskurses über dieses Spannungsverhältnis erfolgten auf Seiten der Unternehmen bislang immer noch wenige Anstrengungen, neue Wege aus dieser Krise zu beschreiten. Eine Möglichkeit besteht hierbei prinzipiell in der Bereitschaft, innovative Beschäftigungskonzepte anzubieten, die es solchen Arbeitnehmern erleichtert, in ein Beschäftigungsverhältnis zu rutschen, welche durch familiäre Verantwortung und Verpflichtungen im häuslichen Umfeld nicht die Flexibilität besitzen, um einem klassischen Beschäftigungsmodell mit Vollzeitarbeit zu entsprechen.

Literatur

  1. Balzer L (2005) Wie werden Evaluationsprojekte erfolgreich? Ein integrierender theoretischer Ansatz und eine empirische Studie zum Evaluationsprozess. Landau Verlag Empirische Pädagogik, LandauGoogle Scholar
  2. Baumgärtner P (1999) Evaluation mediengestütztes Lernens: Theorie – Logik – Modelle. In: Kindt M (Hrsg) Projektevaluation in der Lehre: Multimedia an Hochsschulen zeigt Profil(e). Waxmann, Münster, S 63–99Google Scholar
  3. Benikowski B, Klatt R, Laxa H, Schabbing L, Seidel I (2012) Betreuungsmanagement in der Zeitarbeit – Neue Wege der Rekrutierung von Fachpersonal mit Kinderbetreuungsverantwortung. In: Bullinger AC, Eichler L, Möslein KM, Trinczek R (Hrsg) Flexibel, Konferenzband zur Multikonferenz Arbeitsgestaltung: Stabil, innovativ – Arbeit im 21. Jahrhundert. CUVILLIER VERLAG, Göttingen, S 217–225Google Scholar
  4. Bortz J, Döring N (2002) Forschungsmethoden und Evaluation für Human- und Sozialwissenschaftler. Springer, BerlinGoogle Scholar
  5. Brockhaus (1997) Die Enzyklopädie: In 24 Bänden. Bd 6. 20., überarbeitete und aktualisierte Auflage. F.A. Brockhaus, LeipzigGoogle Scholar
  6. Klatt R, Benikowski B, Weiling C, Jahns J (2010) FlexiBalance: Familienorientierte Personaldienstleistungen: Potentiale für Work-Life-Balance und innovative Arbeitsformen. In: Möslein KM et al (Hrsg) Balance Konferenzband. Flexibel, stabil und innovativ: Arbeit im 21. Jahrhundert. CUVILLIER VERLAG, Göttingen, S 355–364Google Scholar
  7. Neuendorff H, Klatt R, Benikowski B (2012) FlexiBalance – Work-Life-Balance in flexiblen Arbeits- und Beschäftigungsformen: Aufbau eines integrierten Arbeitszeit- und Betreuungsmanagements – Handlungshilfe. DortmundGoogle Scholar
  8. Stockmann R (2006) Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung, Bd 1. Waxmann, MünchenGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.Technische Universität Dortmund, WISO Forschungsgruppe ArbeitssoziologieDortmundDeutschland

Personalised recommendations