Advertisement

Reflexion des Verhaltens – Bedeutung und Umsetzung im Netzwerkmanagement

  • Wolfgang Arens-FischerEmail author
  • Bernd Ruping
Chapter
  • 3.7k Downloads

Zusammenfassung

Das Verhalten der Akteure in Netzwerken hat einen wesentlichen Einfluss auf den Kooperationserfolg in und von Netzwerken. Am Beispiel des Spannungsverhältnisses von Kooperation und Konkurrenz aus der Praxis der Netzwerkselektionsphase wird das Verhalten von Personen bei (vermuteten) asymmetrischen Machtverhältnissen zum Anlass genommen, um einen Ansatz zur Reflexion des Verhaltens zu entwickeln. Darauf aufbauend werden zwei praxisorientierte Instrumente zum Netzwerkmanagement entwickelt.

Notes

Danksagung

Wir danken dem Bundesministerium für Bildung und Forschung für die Förderung des Projektes „THINK –Theatrale Interventionen im Innovations- und Kooperationsmanagement“ im Rahmen des Förderschwerpunktes „Innovationastrategien jenseits traditionellen Managements“ und allen Mitgliedern der Fokusgruppe „Technologie- und Netzwerkmanagement“ für die anregenden Diskussionen.

Literatur

  1. Arens-Fischer, W. 2011. Gestus, Haltung, Habitus – Begriffskonzepte sozialen Verhaltens. Zeitschrift für Theaterpädagogik 1(59): 64–69.Google Scholar
  2. Arens-Fischer, W., E. Renvert, und B. Ruping. 2009. Der Beitrag des Unternehmenstheaters zur Unternehmensentwicklung: Personales Verhalten in Organisationsstrukturen und -prozessen reflektieren. In Der Mensch im Mittelpunkt des wirtschaftlichen Handelns, Hrsg. G. Raab und A. Unger, 543–559. Lengerich.Google Scholar
  3. Arens-Fischer, W., E. Renvert, und B. Ruping. 2010. Szenische Aktionsforschung. In Innovationsstrategien jenseits traditionellem Management, Hrsg. H. Jacobsen und B. Schallock, 190–199. Stuttgart.Google Scholar
  4. Arens-Fischer, W., J. Bloem, B. Häring, E. Renvert, B. Ruping, und P. Wittlerbäumer. 2012. Verhalten in Organisationen dialektisch verstehen – Ein Ansatz zum Management von Ungewissheit und Innovation. In Management der Ungewissheit – Neue Ansätze jenseits von Kontrolle und Ohnmacht, Hrsg. F. Böhle und S. Busch, 309–326. Bielefeld.Google Scholar
  5. Bachmann, R., und C. Lane 2010. Vertrauen und Macht in zwischenbetrieblichen Kooperationen – zur Rolle von Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsverbänden in Deutschland und Großbritannien. In Management von Netzwerkorganisationen, 5. Aufl. Hrsg. J. Sydow, 75–106. Wiesbaden.Google Scholar
  6. Bloem, J., und B. Häring. 2011. Vom Erhandeln des Anderen – Ein theatraler Einblick in Veränderungspotenziale von Organisationen. praeview – Zeitschrift für innovative Arbeitsgestaltung und Prävention 2(1): 20–21.Google Scholar
  7. Böhle, F. 2004. Die Bewältigung des Unplanbaren als neue Herausforderung in der Arbeitswelt – Die Unplanbarkeit betrieblicher Prozesse und erfahrungsgeleitetes Arbeiten. In Die Bewältigung des Unplanbaren, Hrsg. F. Böhle, S. Pfeiffer, und N. Sevsay-Tegethoff, 12–54. Wiesbaden.Google Scholar
  8. Franken, S. 2004. Verhaltensorientierte Führung: Handeln, Lernen und Ethik in Unternehmen. Wiesbaden.Google Scholar
  9. Hab, G., und R. Wagner. 2004. Projektmanagement in der Automobilindustrie. Wiesbaden.Google Scholar
  10. Hacker, W. 1999. Handlung. In Handwörterbuch Psychologie, Hrsg. R. Asanger und G. Wenninger, 275–282. Weinheim.Google Scholar
  11. Lerch, F., J. Sydow, und J. Wilhelm. 2010. Wenn Wettbewerber zu Kooperationspartnern (gemacht) werden. In Management von Netzwerkorganisationen, 5. Aufl. Hrsg. J. Sydow, 187–235. Wiesbaden.Google Scholar
  12. Nerdinger, F.W. 2008. Grundlagen des Verhaltens in Organisationen. Stuttgart.Google Scholar
  13. Neuberger, O. 2006. Mikropolitik und Moral in Organisationen. Stuttgart.Google Scholar
  14. Pfeiffer, S. 2004. Arbeitsvermögen. Ein Schlüssel zur Analyse (reflexiver) Informatisierung. Wiesbaden.Google Scholar
  15. Ritter, H.M. 1986. Das gestische Prinzip. Köln.Google Scholar
  16. Seiter, M., und J. Isensee. 2008. Wird die Selektion von Kooperationspartnern der zentralen Rolle interorganisationaler Teams gerecht? Eine Analyse des Gewichts personenbezogener Selektionskriterien bei der Auswahl von Kooperationspartnern. Managementforschung (18):249–277.Google Scholar
  17. Staehle, W.H. 1999. Management. München.Google Scholar
  18. Sydow, J. 2010. Management von Netzwerkorganisationen – Zum Stand der Forschung. In Management von Netzwerkorganisationen, Hrsg. J. Sydow, 373–470. Wiesbaden.Google Scholar
  19. Sydow, J., und F. Lerch. 2011. Netzwerkzeuge – Zum reflexiven Umgang mit Methoden und Instrumenten des Netzwerkmanagements. Zeitschrift Führung + Organisation 89(6): 372–378.Google Scholar
  20. Witte, E.H. 2006. Macht. In Handbuch der Sozialpsychologie und Kommunikationspsychologie, Hrsg. H.-W. Bierhoff und D.S. Frey, 629–637. Göttingen.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.Hochschule OsnabrückLingenDeutschland
  2. 2.Hochschule OsnabrückOsnabrückDeutschland

Personalised recommendations