Zusammenfassung

Morphologie, Funktion und Cytologie des Thalamus (Th) während der Entwicklung sind bei Mensch (Schwalbe, 1880; His, 1888; Goldstein, 1903; Kuhlenbeck, 1930; Grünthal, 1930, 1934; Kahle, 1951, 1956, 1958; Clara, 1953; Bargmann und Schade, 1964; Richter, 1965; Hassler und Stephan, 1966) und Tier (Herrick, 1910, Amphibien und Reptilien; Droogleever Fortuyn, 1912, Kaninchen; Berquist, 1932, niedere Wirbeltiere; Miura, 1933 und Rose, 1942, Kaninchen; Gurdjian, 1927, Krieg, 1944; Ströer, 1956 und Craigie, 1963, Ratte) häufiger untersucht worden. Trotzdem fehlt eine zusammenhängende Studie über die Ontogenese dieses Hirnteils bei der weißen Ratte. Ebenfalls sind Mitteilungen über das Enzymmuster und dessen Ausbildung im thalamischen System (thS) kaum vorhanden. Hierfür am aufschlußreichsten sind die Untersuchungen von Friede (1959), der am Th vom 1. bis 20. Lebenstag das Verhalten der Succinatdehydrogenase studierte, und von Manocha und Bourne (1967), die die Verteilung von SDH und Cytochromoxidase in allen thalamischen Kernarealen des erwachsenen Totenkopfäffchens (Saimiri sciureus) untersuchten. Sonst wurde die Aktivität und Verteilung einzelner Fermente in wenigen th Kerngebieten im Rahmen von Übersichtsstudien beschrieben, z.B. Koelle (1954), Lewis und Shute (1959), Cholinesterase, Ratte), Felgenhauer und Stammler (1962, NADH, NADPH, G-6P-DH und SDH, Meerschweinchen), Becker, Goldfischer, Shin und Novikoff (1960, NADH, NADPH, ATPase, alkalische und saure Phosphatase, erwachsene Ratte), Brunnemann und Coper (1964, NADH, NADPH, Ratte) und Friede (1961, 1966, saure Phosphatase, Cholinesterase, unspezifische Esterase und verschiedene Dehydrogenasen, speziell SDH, Ratte).

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • Eike Eitschberger
    • 1
  1. 1.Anatomisches InstitutUniversität WürzburgWürzburgDeutschland

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