Vorbemerkung über die grundlegenden Beziehungen zwischen dem Elektrolytstoffwechsel und der Funktion des ZNS

  • Wolfgang Klaus
Part of the Anaesthesiology and Resuscitation / Anaesthesiologie und Wiederbelebung / Anesthésiologie et Réanimation book series (A+I, volume 11)

Zusammenfassung

Der Funktionszustand des ZNS läßt sich relativ einfach durch Ableiten der elektrischen Potentiale von verschiedenen Hirnabschnitten erkennen. Derartige Untersuchungen sind unter verschiedenen funktionellen Bedingungen bereits sehr eingehend vorgenommen worden und haben wesentlich zum Verständnis über das Zusammenwirken der verschiedenen Anteile des ZNS unter verschiedenen physiologischen, pathologischen und pharmakologischen Einflüssen beigetragen (s. Toman et al. 1949, Faulconer et al. 1960, Klosovskii et al. 1961, Ngai 1963, Jasper 1966, Kugler et al. 1965). Diese Messungen geben zwar Aufschluß über die regional unterschiedlichen Auswirkungen von Änderungen des Funktionszustandes, über das Ausmaß der Beteiligung verschiedener zentralnervöser Strukturen, ihre Aktivität und Reaktionsweise, sie erlauben aber keine sicheren Rückschlüsse auf die den Potentialänderungen zugrundeliegenden Prozesse an der einzelnen Nervenzelle. Eine Möglichkeit, über diese Vorgänge weitere Informationen zu erhalten, besteht in der zusätzlichen Betrachtung des Elektrolythaushaltes von Hirngewebe unter verschiedenen funktionellen Bedingungen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1967

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Klaus
    • 1
  1. 1.Pharmakologisches InstitutJohannes Gutenberg-Universität MainzDeutschland

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