Der Bauernsisal und die zukünftige Entwicklung des Sisalmarktes

  • Hermann Pössinger
Part of the Afrika-Studien book series (AFRIKA-STUDIEN, volume 13)

Zusammenfassung

Die wichtigste Besonderheit des Sisalmarktes und darüber hinaus des gesamten Hartfasermarktes ist die geringe Preiselastizität der Nachfrage. Die hauptsächlichen Gründe dafür scheinen in dem Verhältnis der Rohmaterialkosten zu den Gesamtkosten der Endprodukte und in dem geringen Kostenanteil der Endprodukte an den Produktionskosten in ihrem Verwendungsbereich zu liegen1. In der Seilerei dürften die Rohmaterialkosten selbst in der Zeit der höchsten Faserpreise kaum mehr als 50% der Produktionskosten der Seilerwaren ausmachen, und trotz der wichtigen Rolle, die diese Produkte in der Schiffahrt spielen, sind die dafür aufzubringenden Kosten sehr gering im Vergleich zu den sonstigen Anschaffungs-und Unterhaltungskosten. Das gleiche gilt für die Landwirtschaft, die immer noch der größte Verbraucher von Sisal ist. Die Aufwendungen für Bindegarne in der Landwirtschaft sind, verglichen mit den übrigen Kosten der Getreideproduktion, sehr gering. Ähnlich verhält es sich in dem dritten großen Verwendungsbereich für Fasern, dem Markt für Schnüre und Stricke zum Verpacken.

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Referenzen

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1967

Authors and Affiliations

  • Hermann Pössinger

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