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Entwicklungsinstitute in den übrigen Ländern Tropisch-Afrikas

  • Naseem Ahmad
  • Ernst Becher
Chapter
Part of the Afrika-Studien Nr.1 book series (AFRIKA-STUDIEN, volume 1)

Zusammenfassung

In jenen Ländern Tropisch-Afrikas, die wirtschafts- und währungspolitisch weder zur französischen noch zur britischen Einflußsphäre gehören (Kongo, Ruanda-Burundi, portugiesische Überseegebiete, Sudan, Äthiopien, Liberia), spiegelt die institutionelle Entwicklung recht heterogene Züge. Allgemein gilt auch für diese Länder, daß erst nach dem Zweiten Weltkrieg Entwicklungsbanken und -gesellschaften als öffentlich gelenkte Instrumente zur Durchsetzung von Erschließungs- und Förderungsmaßnahmen wirtschaftspolitische Bedeutung erlangten. Im ehemals belgischen Kongo und in Ruanda und Burundi wurden ihre Struktur und ihre Tätigkeit von Belgien bestimmt, in den portugiesischen Überseeprovinzen blieb der Einfluß des Mutterlandes beherrschend. Lediglich im Sudan, in Äthiopien und in Liberia entschied eine einheimische Regierung über die Errichtung von Entwicklungsinstituten — zum Teil auf Empfehlung der Weltbank und mit finanzieller Unterstützung der Vereinigten Staaten.

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© Springer-Verlag OHG, Berlin - Göttingen - Heidelberg 1964

Authors and Affiliations

  • Naseem Ahmad
  • Ernst Becher

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